Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst

Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst
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Nur Stümpfe blieben von drei eigentlich geschützten Bäumen an der Jägerstraße in Bad Wiessee. Die Gemeinde hat bereits ihre Bußgelder erhöht. Jetzt zieht auch Tegernsee nach.

Stadtrat beschließt

Baum-Schänder zahlen ab jetzt eine halbe Million Euro

Tegernsee – Wenn ein Baum so malträtiert wird, dass er abstirbt, muss der Verursacher in Tegernsee künftig mit einem hohen Bußgeld rechnen. Das hat einen aktuellen Grund.

Bis zu 500 000 Euro kostet ab jetzt ein Baumfrevel. Um das Bußgeld erheben zu können, hat die Stadt Tegernsee ihre Gestaltungssatzung nun mit einem einstimmigen Beschluss ergänzt. Bad Wiessee hat bereits einen ähnlichen Beschluss gefasst, aufgrund eines Vorfalls in der Jägerstraße (siehe Bild).

Ausgangspunkt in Tegernsee war nun ein Fall an der Prinzenkapelle. Dort waren Bäume stark zurechtgestutzt worden. Nachdem Beobachter dies gemeldet hatten, fand im April eine Ortsbesichtigung mit Fachleuten statt. Dabei wurde festgestellt, dass einige Bäume einen Pflegeschnitt erhalten hatten. Bei einem Baum aber war zu viel des Guten getan worden. Er ist nach dem rigorosen Rückschnitt von Fäule bedroht. In solchen Fällen kann die Stadt künftig ein Bußgeld von dem Verursacher fordern – vor allem, wenn Bäume vorsätzlich geschädigt oder gar entfernt werden.  

jm

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