Ein Hubschrauber vom Typ NH 90.
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Ein Hubschrauber vom Typ NH 90.

Es kann laut werden

Helikopter auch am Tegernsee unterwegs: Heeresflieger üben drei Wochen lang

Die Ruhe könnte am Tegernsee demnächst durch Helikopterflüge gestört werden. Die Bundeswehr macht Trainingsflüge zwischen Tegernsee und Oberstaufen.

Tegernsee – Das Transporthubschrauberregiment 30 aus Niederstetten (Baden-Württemberg) führt auch heuer wieder ein Gebirgsflugtraining im Deutschen Alpenraum durch. Seit Dienstag (6. April) starten die Trainingsflüge von zwei Standorten aus in den östlichen Teil des Alpenraums. Die Flüge finden zwischen dem Tegernsee im Osten und dem Raum Oberstaufen im Westen statt.

Bei dem Training, das drei Wochen dauert, operieren bis zu drei Transporthubschrauber vom Typ NH 90 vom Militärflugplatz Lechfeld aus und maximal zwei Such- und Rettungshubschrauber vom Typ H 145 LUH SAR vom Flugplatz am Standort Kaufbeuren aus. „Gebirgsflug und insbesondere Gebirgslandungen mit einem Hubschrauber haben für uns Heeresflieger eine wichtige Bedeutung“, erläutert der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30, Oberst Peter Göhringer. „Dabei gilt es, das schwierige Gelände, die Gesetze der Flugphysik und die besonderen meteorologischen Bedingungen zu beachten.“

Helikopter auch am Tegernsee unterwegs: Heeresflieger üben drei Wochen lang

Die Hubschrauber werden einzeln unterwegs sein. Gebirgsjäger oder sonstige Manövertruppen sind nicht am Gebirgsflugtraining beteiligt. Bei einigen Flügen werden Außenlastgewichte auf Berglandeplätzen abgesetzt und wieder zu Tal geflogen. Wie wichtig Erfahrungen im Gebirgsflug sind, erleben derzeit Besatzungen der NH90-Hubschrauber, die seit Anfang des Jahres in Afghanistan im Einsatz sind. Dort gibt es im Einsatzraum Hindukusch- und Marmalgebirge deutlich höhere Berge als im deutschen Alpenraum.  mm

Trotz Corona-Pandemie packen die Wirtsleute vom Tegernseer Seehaus wieder an. Sie bieten ihre Gerichte zum mitnehmen an. Der Wirt vom Tegernseer Braustüberl hat sich gleich etwas anderes überlegt und 250.000 Corona-Schnelltests aus China bestellt.

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