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Das Hotel Fackler in Tegernsee soll renoviert werden.

Betreiber plant Glasfront

Hotel Fackler soll renoviert werden - aber wie?

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Tegernsee - Das Hotel Fackler in Tegernsee an der Karl-Stieler-Straße ist geschlossen und soll gründlich renoviert werden. Die Pläne des Betreibers kommen beim Stadtrat aber nicht besonders gut an.

Der Betreiber plant diverse Umbauten und legte dem Tegernseer Bauausschuss zur jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag vor. Doch vollends begeistert waren die Mitglieder des Gremiums nicht. 

Geplant ist unter anderem ein verglaster Aufzug, der an das Haus angebaut werden und das bisher ungenutzte Dach erschließen soll. Im Dach soll eine Betreiberwohnung eingerichtet werden. Dass diese jedoch eine durchgängige Glasfront bekommen soll, gefiel weder den Bauausschuss-Mitgliedern noch der Verwaltung. „Die Glasfront ist untypisch für Tegernsee“, sagte Bauamtsleiterin Bettina Koch. Die Anhebung des Daches und eine nur zwölf Grad flache Neigung hätte sich die Stadtverwaltung ja noch vorstellen können, nicht aber die künftig unsymmetrische Form der verschiedenen Dächer. 

FWG-Sprecher Andreas Obermüller allerdings war zunächst nicht abgeneigt. „Wir hatten schon Schlimmeres in Tegernsee“, fand er. Man müsse eben mit der Zeit gehen. Insgesamt hatte er Verständnis, dass das alteingesessene, aber inzwischen geschlossene Hotel den Brandschutzvorschriften nachkommen und wieder eröffnen wolle. Einstimmig folgte der Bauausschuss dem Vorschlag der Verwaltung: Der Bauantrag wurde abgelehnt, dem Antragsteller wurde empfohlen, sich zu einer Bauberatung im Landratsamt Miesbach anzumelden, um im Gespräch bessere Gestaltungsmöglichkeit zu erarbeiten.

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