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Ein freundlicher Hund weist Hundebesitzer darauf hin, dass hier kein Geschäft gemacht werden soll. Er ist von Glasscherben umgeben.

Alter Mann beschimpft sie wüst

Hundehalterinnen am Tegernsee in Angst: Schockierende Entdeckung auf Wanderwiese

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Diesen Wanderausflug am Tegernsee werden zwei Hundehalterinnen nicht so schnell vergessen. Erst beschimpfte sie ein Anwohner wüst. Dann machten sie auf einer Wiese am Wegesrand eine schockierende Entdeckung.

Tegernsee - Es ist eine tolle Wanderung am Ostermontag - einem der ersten Frühlingstage. Die Tour führt Heike Rothermund aus dem Raum München und und ihre Freundin von Tegernsee auf die Neureuth und über die Kreuzbergalm zurück ins Alpbachtal. Ihre beiden Mischlingshunde haben Spaß, obwohl sie wegen der aktuell trächtigen Rehe angeleint bleiben. Dort allerdings verwandelt sich die Frühlingsstimmung am Montagnachmittag in ein Horrorszenario.

An einem der ersten Häuser am Prinzenweg fällt ihnen zuerst ein Bärenfell mit blutroten Rändern auf, das dort über einem Balkon hängt. Etwas verstört von dem Anblick gehen sie weiter. Auf einem anschließenden Grünstreifen zwischen Alpbach und Prinzenweg schaut ihnen eine hölzerne Hundefigur entgegen. Sie sieht freundlich aus und hat die Stellung eines Hundes eingenommen, der gerade sein Geschäft verrichtet. Darunter steht in großen Buchstaben „No!“.

Lesen Sie auch: Schockierende Szene am Tegernsee: Hunde treiben trächtiges Reh in die Enge und greifen an

Eigentlich eine schöne Art, Hundebesitzer darauf hinzuweisen, dass dort keine Notdurft erwünscht ist, denkt Rothermund. Im Gras rund um die Hundefigur glitzert etwas. Erst als sie näher kommen, offenbart sich der ganze Schrecken der Szene: riesige Glasscherben umgeben die Figur. „Unsere Hunde hätten sich alle Pfoten aufgeschnitten, wenn sie da reingelaufen wären“, sagt Rothermund. „Aber das ist doch auch für kleine Kinder gefährlich. Wer macht den sowas? Zum Glück waren die Hunde angeleint und haben sich deshalb nicht verletzt.“

Während die beiden Frauen noch rätseln, nähert sich vom Haus ein älterer Mann. 65 bis 70 Jahre alt, schätzt Rothermund. Er sieht die Hunde und beginnt die Hundehalterinnen - offenbar deshalb - wüst zu beschimpfen. „Scheiß Köter“, sagt er laut Rothermund, „scheißen überall hin.“ Und sie sollen verschwinden, sonst passiere den Hunden noch was. Die Frauen flüchten und tun dann das einzig Richtige. Sie informieren Polizei und Stadt.

„Wir gehen der Sache sofort nach“, sagt Tegernsees Bürgermeister Johannes Hagn unserer Redaktion. Noch sei nicht klar, ob die Scherben dort absichtlich von einem Hundehasser verteilt worden sind, oder ob hier einfach nur Glas „entsorgt“ wurde. In nächster Nähe befindet sich ein städtisches Wohnhaus, in dem auch Obdachlose wohnen. Sollten die Scherben daher kommen, „werden wir das sofort abstellen“, sagt Hagn.

Lesen Sie auch: Verstörende Bilder aus dem Leitzachtal: Großer Hund beißt kleinen Hund halbtot - Halter schauen zu. Und die Entwicklung danach: Frau lässt ihren Hund grausam sterben - und kauft sich einen Neuen.

kmm

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