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Ob beim Holzhacken oder anderen Diensten - die Unterstützung der Nachbarschaftshilfe ist gefragt. Auch am Tegernsee.

Die Nachfrage steigt ständig

Nachbarschaftshilfe braucht dringend Verstärkung

Tegernseer Tal - Viele nehmen die Dienste der neuen Nachbarschaftshilfe Tegernseer Tal in Anspruch. Damit der Verein der Nachfrage Herr wird, braucht er dringend neue Freiwillige.

198 Einsätze bei 1428 Arbeitsstunden – die Nachfrage bei der Nachbarschaftshilfe Tegernseer Tal ist groß. „Wir sind gut am Wachsen“, freut sich Einsatzleiterin Ariane Friedrich. Bei der Mitgliederversammlung informierte die 47-Jährige über die aktuelle Entwicklung des Vereins.

Ins Leben gerufen hatten den Verein die Tal-Gemeinden Tegernsee, Rottach-Egern, Kreuth und Bad Wiessee gemeinsam mit den zugehörigen Kirchengemeinden. In Gmund habe kein Bedarf bestanden, dort kümmere sich die Diakonie um solche Belange.

Seit Mai 2014 übernehmen Friedrich und ihre Assistentin Regina Schreiber – zusammen mit einem Pool aus derzeit 36 festen ehrenamtlichen Helfern – all jene Aufgaben, „die früher der Nachbar übernommen hätte“, erklärt Friedrich. Gegen eine Aufwandsentschädigung von sechs Euro pro Stunde. Sollte dieser Stundensatz die finanziellen Möglichkeiten eines Betroffenen übersteigen, so werde dies mit Geldern aus einem Spendentopf aufgefangen. „Unsere Prämisse lautet: Wir helfen jedem“, sagt Friedrich.

Das Feedback fällt sehr positiv aus. Das hat auch die Mitgliederversammlung gezeigt. „Die Gemeinden sehen, dass der Bedarf da ist“, sagt Friedrich. „Ich habe schon den Eindruck, dass wir mittlerweile zum festen Hilfsangebot im Tegernseer Tal gehören.“

Damit das auch in Zukunft so bleibt, würden sich Friedrich und Schreiber über weiteren Zuwachs im Helferkreis freuen. 36 Freiwillige, das sehe auf den ersten Blick vielleicht nach viel aus. „Auf alle Gemeinden verteilt, ist das aber eher wenig.“ Und der Bedarf steige stetig. Um satte 50 Prozent im vergangenen Jahr.

Bastian Huber

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