Tegernsee Reisbergerhof Kinderkrippe
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Der Reisbergerhof, hier der dazugehörige Garten, wird so umgenutzt, dass eine weitere Krippengruppe Platz hat.

Räume im Reisbergerhof werden effektiver belegt

Platz für zwölf Krippen-Kinder

  • Gerti Reichl
    vonGerti Reichl
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Im Reisbergerhof in Tegernsee soll eine weitere Krippengruppe unterkommen. Wie das funktioniert, damit befasste sich der Bauausschuss. 

Tegernsee – „Der Reisbergerhof ist die historische Keimzelle“, sagt der evangelische Pfarrer Martin Weber und erinnert sich daran, wie vor gut zwölf Jahren die Betreuung der Kleinkinder in Tegernsee begann. Heute betreut die evangelische Kirche talweit rund 300 Kinder in sieben Einrichtungen. Seit 15. März, so Weber seien fast alle Kinder nach dem Notbetrieb wieder zurückgekehrt. Weil die Nachfrage steigt und längst nicht alle Bedürfnisse gedeckt werden können, soll die Krippe im Reisbergerhof, wo aktuell Platz für 13 Mädchen und Buben ist, erweitert werden. Besser gesagt: Die vorhandenen Räume sollen effektiver genutzt werden. Damit könnte eine zusätzliche Gruppe für zwölf Kinder entstehen. Zwischen 20 und 30 Kinder stünden dann immer noch auf der Warteliste.

Krippe im Reisbergerhof: Räume werden besser genutzt

Der Bauausschuss befasste sich jetzt mit dem Vorhaben. Bauamtsleiterin Bettina Koch erklärte, dass die Erweiterung durch die Nutzung von Vereinsräumen und die gemeinschaftliche Nutzung des Mehrzweckraumes der vhs möglich wäre. Die Belegungszeiten von vhs und Kinderkrippe könnten dabei gut kombiniert werden. Für die Vereine sei eine Unterbringung in nicht genutzten Räumen der Jugendfreizeitstätte geplant. Vorsorglich hat Weber auch die Nutzung der Räume im Dachgeschoss des Reisbergerhofs als Büro vorgeschlagen. Diese nutzen bisher der Schneelaufverein sowie die Alpenvereinssektion Tegernsee für ihr Archiv.

Koch erinnerte daran, dass der Stadtrat bereits Anfang Dezember die Erweiterung der Krippe und die Einplanung von 50 000 Euro beschlossen hatte. Ohne Diskussion waren alle Ausschussmitglieder mit der Umnutzung der Räume einverstanden. Mit dem Dachgeschoss will sich die Stadt noch Zeit lassen.  

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gr

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