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Ein langer Trauerzug begleitete Adalbert Boemmel zu seiner letzten Ruhestätte.

Bewegende Trauerfeier

Tegernsee nimmt Abschied von Adalbert Boemmel 

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Tegernsee - Mit einer bewegenden Trauerfeier nahmen die Tegernseer Abschied von Adalbert Boemmel, einem "Zeitungsverleger im besten Sinne".

Harmonie war Boemmel zeitlebens wichtig. Sein feiner Humor, seine Fürsorglichkeit, davon sprach Kaplan Markus Kocher bei der Trauerfeier in St. Quirinus. Boemmel, Vater von vier Kindern, war zudem ein naturverbundener Mann, der Bergtouren liebte und sich gerne auf eine Alm zurückzog. Zudem engagierte er sich zwölf Jahre lang als CSU-Stadtrat. Daran erinnerte der Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzende Johannes Hagn am Grab, nachdem ein feierlicher Trauerzug Adalbert Boemmel zu seiner letzten Ruhestätte begleitete. 

Eindrücke einer bewegenden Trauerfeier

Feierlich Abschied von einem langjährigen Mitglied nahmen auch die Tegernseer Gebirgsschützen, der Trachtenverein D’Wallberger, der Burschen-Kranken-Unterstützung Rottach-Egern sowie der Veteranen- und Kriegerverein Tegernsee.

Adalbert Boemmel hat nie viel Aufhebens um sich gemacht. „Für mich war er ein Zeitungsverleger im besten Sinne“, sagte Verleger Dirk Ippen beim Trauergottesdienst am Mittwoch. Der im Alter von 88 Jahren verstorbene Seniorchef der Hofbuchdruckerei A.Boemmel & Sohn habe stets die Leser, die Kundschaft und die Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt. „Er hätte auch anderes auftreten können. Aber das lag ihm nicht“, meinte Ippen über den Mann, mit dem ihn seit dem ersten Kennenlernen im Jahr 1982 „ein wunderbares Verstehen“ verband.

Damals hatte Ippen den Münchner Merkur übernommen. Der wiederum pflegte schon seit dem Jahr 1950 eine Verlagsgemeinschaft mit der alt eingesessenen Tegernseer Hofbuchdruckerei A.Boemmel &Sohn. Als er, der Norddeutsche, zum Antrittsbesuch nach Tegernsee gefahren sei, habe er sich schon etwas unbehaglich gefühlt gefühlt, gestand Ippen. Ein Gefühl, das schnell verflog. Nicht nur sprachlich klappte die Verständigung bestens. Die Zusammenarbeit sei stets ungetrübt harmonisch gewesen, erklärte Ippen. 

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