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Welche Kopfbedeckung passt zu mir? Ausstellerin Heidi Strobel berät hier gerade Kundin Anette Constanze Posch.

Dauerregen am Sonntag sorgt für durchwachsene Bilanz

So war die Trachten- und Handwerkerdult 2016

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Tegernsee - Regen, Regen, nochmals Regen: Das schlechte Wetter hatte die Tegernseer Trachten- und Handwerkerdult am Sonntag fest im Griff. Die Bilanz der Händler fällt durchwachsen aus.

"Der Markt könnte so schön sein, wenn nur das Wetter besser wäre“, seufzte Eva Lambrich und sprach damit am Sonntag ihren Aussteller-Kollegen von der Tegernseer Trachten- und Handwerkerdult aus tiefstem Herzen. Lambrich bot an ihrem Stand im Kurpark eine feine Mischung aus Marmeladen, Senf und Pestos feil, dennoch warf die Kundschaft oft nur einen flüchtigen Blick aufs Angebot und zog dann – den Regenschirm fest im Griff – von dannen.

Während am Sonntag der Dauerregen die Dult in der Rosenstraße und im Kurgarten fest im Griff hatte, waren den Händlern und Besuchern am Samstag zumindest ein paar trockene und sogar sonnige Stunden vergönnt. „Da war das Geschäft ganz okay“, meinte etwa Heidi Strobel, die an ihrem Stand schicke und extravagante Hüte präsentiere. Besonders gefragt waren an diesem Wochenende Strobels Regenhüte. „Die sind aus Wolle und trotzdem wasserdicht“, erklärte die Händlerin aus Untermarchtal, die heuer das erste Mal bei der Dult mit dabei war.

Neben den wasserfesten Hüten gab’s bei der Schirm Boutique in der Rosenstraße auch eine Auswahl unterschiedlichster Schirme zu kaufen – vom Spitzen- bis hin zum Designer-Schirm. Fanden die wenigstens angesichts der Wetterkapriolen reißenden Absatz? Nicht wirklich, meinte Inhaberin Angela Müller. „Die meisten Besucher kommen ja schon mit Schirm."

Dennoch - und das verdient durchaus Anerkennung - war die Stimmung unter den Ausstellern am Sonntag nicht wirklich schlecht. Gegen das Wetter, so waren sich alle einig, ist eben kein Kraut gewachsen.

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