Ersatzlösungen waren nicht erfolgreich

Stadt berät wieder über Riesen-Kamin am Brauhaus

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Tegernsee - Ein 23,5 Meter hoher Kamin auf dem Brauhaus beim historischen Tegernseer Klostergebäude: Der Bauausschuss des Stadtrats wird sich am Montag ein zweites Mal mit diesem Antrag befassen.

Wie berichtet, soll der hohe Kamin auf den Neubau gesetzt werden, um unangenehme Gerüche vom Ort fernzuhalten. Der Riesen-Kamin hatte im Ausschuss bei einer ersten Debatte im November kein Gefallen gefunden. Das Unternehmen möge nach technischen Lösungen suchen, um die Geruchsproblematik zu bewältigen, empfahl der Ausschuss. Im derzeit genehmigten Plan sind vier Kamine vorgesehen. Jetzt steht der Antrag erneut auf der Tagesordnung. „Die technischen Lösungen funktionieren wohl nicht“, erklärt Bürgermeister Johannes Hagn (CSU). Darum wird erneut über den 23,5 Meter hohen Kamin abgestimmt. 

Einen zweiten Anlauf wagt auch die BCE Immobilien GmbH, die eine Spielothek mit Billard und Dart sowie eine Segafredo Café Bar in den ehemaligen Räumen der Hypovereinsbank an der Tegernseer Hauptstraße einrichten will. Der Ausschuss hat den Wunsch, eine Spielhalle einzurichten, bereits abgelehnt. Nun steht der Antrag in leicht abgewandelter Form noch einmal zur Debatte. Die Aussicht auf Erfolg dürfte eher gering sein. Zudem geht es um die Sanierung und den Umbau des Hotels Fackler sowie etliche private Bauwünsche. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Rathaus.

Rubriklistenbild: © sta/Archiv

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