Nächste Etappe bei Bauarbeiten für das Quartier Tegernsee

Mega-Baustelle: Teilstück der Hochfeldstraße dicht

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Die Mega-Baustelle für das Quartier Tegernsee am ehemaligen Krankenhausareal hat die nächste Etappe erreicht: Jetzt ist ein Teilstück der Hochfeldstraße dicht. 

Tegernsee – Zu einem gigantischen Loch hat sich inzwischen das Grundstück des ehemaligen Krankenhauses in Tegernsee entwickelt. 11,50 Meter Tiefe müssen es sein, damit eine dreistöckige Tiefgarage mit 304 Stellplätzen entstehen kann. Seit gestern müssen sich alle Passanten und Autofahrer, vor allem die Schulkinder und Eltern, aber auch die Feuerwehr im Ernstfall, mit einer neuen Verkehrsregelung anfreunden: Die Hochfeldstraße ist zwischen dem E-Werk und der Prinz-Karl-Allee gesperrt. „Diese Regelung wird ab jetzt zwei Jahre lang gelten“, sagt Tegernseer Bauamtsleiterin Bettina Koch. Das bedeutet: Eltern, die nach den Ferien ihre Kinder zur Schule und zum Kindergarten bringen, kommen nur noch über die Prinz-Karl-Allee zum Ziel. Auch die Feuerwehr muss sich neu orientieren. Sie bekommt eine Teilfläche des gesperrten Straßenstücks, um im Notfall Platz zu haben. Sie kann nur noch über die Hochfeldstraße in nördliche Richtung und über die Karl-Theodor-Straße zur Bahnhofstraße fahren. „Die andere Hälfte der gesperrten Straße wird für die weiteren Bauarbeiten benötigt“, erklärt Koch.

Insgesamt läuft auf der derzeit größten Baustelle in Tegernsee bisher alles nach Plan. Die Firma Planquadrat T2 GmbH lässt ein Vier-Sterne-Hotel in ungewöhnlicher Bohnenform bauen, um das sich drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 85 Wohnungen bauen. Wie berichtet, werden 21 Wohnungen nach dem Tegernseer Modell und zu günstigeren Konditionen als auf dem Immobilienmarkt üblich vergeben. Bis 2020 wird die Mega-Baustelle mitten in Tegernsee dauern. 

Lesen Sie auch, wie Planquadrat für saubere Straßen sorgt.

Rubriklistenbild: © Thomas Plettenberg

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