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Läuft ausgezeichnet: die Seesauna in Tegernsee.

Bilanz der Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe vorgelegt

1,4 Millionen Euro für die Stadt

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Die Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe (TKV) haben 2018 einen satten Überschuss erwirtschaftet. Nahezu 1,4 Millionen Euro können nun auf das Rücklagenkonto der Stadt gebucht werden.

Tegernsee – Dem Werkausschuss waren die erfreulichen Zahlen der Spartenrechnung 2018 schon bekannt, jetzt stellte sie TKV-Geschäftsführer Manfred Pfeiler im Stadtrat öffentlich vor. Die Stadt kann sich freuen, denn die TKV sind ein hundertprozentiges Unternehmen der Stadt.

Genau 1 376 905,40 Euro stehen 2018 als Überschuss in der Bilanz, etwa 110 000 Euro weniger als im Vorjahr.

Lesen Sie hier: Was die Stadt in Sachen Ortsentwicklung vorhat

Weil keine Ausschüttung erfolgen soll, fließt der erzielte Überschuss der TKV nun auf das Rücklagenkonto der Stadt. Alle Stadträte waren einverstanden und entlasteten Bürgermeister Johannes Hagn (CSU).

Seesauna

Die Wellness-Oase am See läuft und läuft. Mit maximal 50 000 Besuchern hatte die Stadt einst gerechnet. „Heuer werden wir auf 98 000 Besucher kommen und damit das Ergebnis vom Vorjahr nochmal um 5000 übertreffen“, so Pfeiler. Bisher flossen sämtliche Einnahmen an monte mare. „Dieser Vertrag war auf Basis der prognostizierten Besucherzahlen so abgeschlossen worden.“ Seit 2018 gilt ein neuer Vertrag: Monte mare bekommt zunächst zwar die ganzen Einnahmen und gibt diese die TKV. Anschließend bekommt monte mare aber nur 80 Prozent wieder. „Wir sind sozusagen nun mit 20 Prozent Umsatzrendite beteiligt“, erklärt Pfeiler. In Zahlen: Von den Umsatzerlösen über 3,045 Millionen Euro in 2018 blieben nach Berücksichtigung aller Zahlen 101 964 Euro an Überschuss bei den TKV übrig.

Verkehr

Zu dieser Sparte gehört zum einen die Tegernsee Bahn Betriebs GmbH, die zu 45 Prozent den TKV gehören. Negativ schlagen hier die Zinsen für den anteiligen Kauf der Bahn zu Buche – rund 69 000 Euro in 2018. Die Bewirtschaftung des Horn-Parkplatzes sowie alle Verkehrsprojekte wickelt die Stadt über die TKV ab. Rund 3500 Euro blieben 2018 vom Horn-Parkplatz übrig. Unterm Strich machte die Sparte Verkehr einen Verlust von rund 65 000 Euro. Zahlen für die Übernahme der Sparkassen-Tiefgarage sowie die Erweiterung sind laut Pfeiler noch nicht in der Bilanz enthalten. „Erst, wenn das Projekt fertig ist, taucht es in der Bilanz auf.“ Netto-Kosten zwischen sechs und sieben Millionen Euro stehen für die Erweiterung im Raum.

Beteiligungen

Zu den TKV gehören auch die E-Werk Tegernsee Carl Miller KG sowie die E-Werk Tegernsee Vertriebs-KG. Hier steht ein Jahresüberschuss von rund 1,3 Millionen Euro in der Abrechnung. Sämtliche anfallenden Steuern, so Manfred Pfeiler, werden über die Beteiligungs-Sparte abgerechnet.

Auch interessant: Sorge um weitere Abholzaktionen.

Alle Infos aus der Region lesen Sie hier.

gr

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