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Klaus Sprenger (61), Hausmeister aus Mittweida: Ich habe nie Postkarten geschrieben. Einfach, weil ich nicht gerne schreibe. Das ist nicht meine Welt. Urlaubsgrüße verschicke ich mit dem Handy per Whatsapp. So geht das einfach und schnell. Kein langes schreiben und Briefmarkenkleben. Da kann man auch mal schnell einen Wetterbericht loswerden. Ich mach auch gerne selbst Fotos und schicke die dann rum. Das ist ja auch sehr persönlich, oder?
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Ute Zahel (50), Hausfrau aus Sindelfingen: Die Karte geht an meine Tante Erna Seeger. Sie hat weder Handy noch Emailadresse. Und sie ist ganz alleine. Beim Motiv musste der See mit drauf sein. Und ein paar malerische Häuschen. Wir wohnen in einer Unterkunft in Holz, von da hat man auch so einen schönen Seeblick. Den bekommt sie jetzt auch. Unseren Freunden schreibe ich nur noch über Whatsapp. Aber so eine Postkarte ist schon persönlicher.
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Gudrun Buschbeck (62), Krankenschwester aus Mittweida: Zehn Postkarten habe ich in dem Urlaub bis jetzt geschrieben. Die Kleinteiligen mag ich besonders gern. So eine bekommt meine Firma. Ich arbeite bei einem Pflegedienst. Wir haben eine Pinnwand auf der wir alle Postkarten sammeln. Am Ende des Jahres kommen die in ein Album und wir füllen die Wand neu. Ich finde das toll. Bei der letzten habe ich geschrieben: „Bin im Urlaub. Bitte nicht nach mir suchen.“
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Christa Neuber (55), Krankenschwester aus Fürth: Ich schreibe immer noch total gerne Postkarten und freue mich auch selbst, wenn ich welche aus anderen Gegenden bekomme. Diese geht an meine Freundin Marina. Wir sind zusammen aufgewachsen. Sie ist in Hessen und ich bin vor 30 Jahren nach Franken. Das Motiv der Postkarte gefällt mir besonders, weil mein Sohn ich totale Wasserfans sind. Wir haben auch schon die große Rundfahrt gemacht.

Phänomen Postkarten: Umfrage am Tegernsee

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