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Gesperrt ist der Steg zwischen Länd und Macke-Anlage. Die Reparatur eines Teilstücks ist nur vom Schiff aus möglich. 

Steg zwischen Länd und Macke-Anlage noch gesperrt

Nach Orkan und Hochwasser: Zur Reparatur von Ufersteg braucht’s ein Schiff

  • Christina Jachert-Maier
    vonChristina Jachert-Maier
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Nach Orkan und Hochwasser ist der Steg zwischen Länd und Macke-Anlage in Tegernsee noch gesperrt. Wieder begehbar ist hingegen der Uferweg neben dem Café Aran.  

Tegernsee – Der Steg zwischen Länd und Macke-Anlage ist nach dem Hochwasser in der ersten Februarwoche noch immer gesperrt. Weil die Schäden nur vom Schiff aus behoben werden können, muss der Wasserstand erst weiter sinken. „Wir müssen von jeder Planke die Verankerung prüfen“, erklärt Bürgermeister Johannes Hagn. Ein paar Bohlen müssen ausgetauscht werden. Hagn hofft, den Steg bald wieder öffnen zu können.

Wieder begehbar ist der Uferweg beim Café Aran. Wie berichtet, hatte die Stadt ihn wegen starker Auswaschungen ebenfalls dichtmachen müssen. Inzwischen können Fußgänger wieder an der Uferkante flanieren.

Sperrung wegen Verkehrssicherungspflicht  

Dass an der Länd Schluss ist mit dem Spaziergang am Wasser, mag mancher nicht akzeptieren. Immer wieder mal klettern Gäste über die Absperrung. Die Stadt ist dann zumindest nicht mehr in der Haftung. Eben darum geht es. Die Stadt habe ihre Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen, macht Hagn deutlich. Stürzt ein Gast auf losen Bohlen, müsste die Stadt Schadenersatz leisten.

Ist die – vor ihrem Bau heftig umstrittene – Steganlage generell reparaturanfällig? Nein, meint Hagn. In seiner nun fast sechsjährigen Amtszeit habe die Stadt „vielleicht vier Bohlen“ austauschen müssen. Die Holz-Stahl-Konstruktion sei gut an die Gegebenheiten angepasst: „Ich hätte gedacht, dass der Unterhalt viel aufwendiger ist.“

„Das war ein ausgewachsener Orkan“

Das jüngste Unwetter war außergewöhnlich. „Wir hatten das erste Mal Windstärke 12. Das war ein ausgewachsener Orkan“, erklärt Hagn. Mit der Wucht eines Vorschlaghammers sei der Wellengang auf die Stegkonstruktion getroffen. „Die Gischt ist bis zum Luitpold gespritzt.“

Die Schäden sind überschaubar. Die Reparatur wird eine Firma übernehmen. Etwas angegriffen wird der Steg übrigens auch durch den Räumdienst. Die Steinchen, die gestreut werden müssen, setzen sich fest. Trotzdem wird der Steg auch im Winter begehbar gehalten. Denn der Steg ist ganzjährig ein Anziehungspunkt, wie Hagn weiß: „Ihn nicht offenzuhalten, wäre geradezu ein Frevel.“  

Lesen Sie auch: Schäden durch Hochwasser: Seeufersteg in Tegernsee gesperrt

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