Gerichtsunterlagen
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Vor Gericht musste sich ein Tegernseer verantworten.

Landgericht verurteilt Kundenberater zu Geldstrafe

Tegernseer (54) verschickt Pornobilder

  • Nina Gut
    vonNina Gut
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Das Landgericht München II hat einen 54 Jahre alten Kundenberater vom Tegernsee wegen der Verbreitung und des Besitzes kinderpornografischer Schriften verurteilt.

Tegernsee ‒ Zum einen ging es um den Besitz von Kinderpornos, den der Mann vom Tegernsee einräumte. So sah er sich in der Zeit vor dem 22. Februar 2017 von seiner Wohnung aus im Internet Bilder mit kinderpornografischem Inhalt an. Dabei speicherte er insgesamt 50 Bilder auf der Festplatte seines Notebooks, die teilweise detailliert in der Anklage beschrieben wurden. Zum anderen verschickte der 54-Jährige an einen Chat-Partner, der sich Markus nannte, 14 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt zum Download. Auch das gab der Angeklagte zu.

Ursprünglich war noch ein weiterer Punkt angeklagt. Am Morgen des 26. Juni 2016 trat der Angeklagte über den Messenger-Dienst Skype in Kontakt mit jener, bisher nicht bekannten Person mit dem Chat-Namen Markus. Dabei soll es zu abscheulichen Absprachen gekommen sein: Während des Chats habe Markus seine neunjährige Tochter zum Missbrauch angeboten. Im Verlauf der Kommunikation sollen sie Details ausgetauscht und auch ein Treffen verabredet haben. In Bezug auf diesen Anklagepunkt wurde jedoch von der Verfolgung abgesehen. Eine Beweisführung war nicht möglich.

Für die anderen Fälle muss der Mann 180 Tagessätze zu je 20 Euro zahlen (3600 Euro). Der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft nahmen das Urteil an. Es ist somit rechtskräftig.

Lesen Sie auch: Die Krankenschwester, die am Tegernsee ihren Mann vergiftet hat.

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