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Wollen neuen Schwung in die Rosenstraße bringen: die Geschäftsleute der Stadt Tegernsee.

Tegernseer Geschäftsleute haben viel vor

Premiere: Markt für Bergfreunde in der Rosenstraße

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Tegernsee - Die Tegernseer Geschäftsleute sorgen für Schwung in der Rosenstraße: Heuer wird es dort erstmals einen Markt für Bergfreunde geben. Und auch sonst ist einiges geplant.

Barbara Balk ist zufrieden. Erst vor drei Jahren hat sich der inzwischen 27 Mitglieder starke Verein Geschäftsleute der Stadt Tegernsee gegründet, erreicht wurde einiges. „Der Zusammenhalt ist einfach super“, schwärmt die Optikerin. Unvergessen ist das große Fest im vergangenen Sommer, als unter dem Motto „Tegernsee grillt“ gut 400 Einheimische an langen Tafeln in der Rosenstraße feierten.

Überhaupt sieht es gut aus in der schmucken Ladenmeile. „Wir haben keinen Leerstand mehr. Und es gibt etliche Geschäftsleute, die einen größeren Laden suchen“, berichtet Balk.

Bei der Hauptversammlung waren sich die Geschäftsleute einig: „Tegernsee grillt“ wird es auch heuer wieder geben, am 12. August. Parallel zum Ostiner Waldfest übrigens, und dies mit Absicht. Denn weil der Waldfest-Rummel so viele Auswärtige lockt, bleibt man an der Rosenstraße unter sich, was die Tegernseer sehr genießen.

Viel Publikum wünschen sie sich hingegen für eine absolute Premiere: Den Markt zum Bergfilmfestival, der am 22. Oktober erstmals in der Rosenstraße stattfinden wird. Die Idee dazu wurde bei einem Treffen der Geschäftsleute mit Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) geboren. „Die Stadt unterstützt uns da sehr“, freut sich Balk. Ausrichter sind die Geschäftsleute, die nun alles daran setzen, hochkarätige Aussteller zu gewinnen. Das Thema ist: alles für den Bergfreund. Dazu sollen Produkte aus der Region zu haben sein.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Ich habe mir schon das Ohr wund telefoniert“, berichtet Balk. Durchaus mit Erfolg. Sie sei sicher, dass der Markt eine Attraktion werde, meint Balk. Flankiert wird er von einem langen Samstag der Geschäfte. Und diesmal, so Balk, seien wirklich alle Ladenbesitzer dabei.

Absolut nicht gelohnt hat sich der lange Samstag im Advent. Bis 18 Uhr waren die Tegernseer Geschäfte in den vergangenen Jahren während der Weihnachtszeit geöffnet. Doch selbst wenn sich auf dem Schlossmarkt die Besucher tummelten, verlief sich kaum jemand in die Rosenstraße. Heuer werden die Läden auch an den Adventssamstagen wieder um 13 Uhr schließen, meint Balk.

Als Flop erwies sich auch der Glühweinstand in der Rosenstraße an den Adventssamstagen. Dort schlürften meist nur die Geschäftsleute selbst heißen Punsch. Im Engerl-Briefkasten – hier konnten Kinder Briefe ans Christkind einwerfen – fanden sich genau vier Karten. Sie wurden liebevoll beantwortet. Wiederholen werden die Geschäftsleute die Aktion nicht.

Stattdessen bauen sie heuer einen Glühweinstand am Schlossmarkt auf. Damit nehmen die Geschäftsleute ein Angebot der Tourismus-Organisation TTT und der Stadt an, berichtet Balk. Den Stand gibt’s für die Geschäftsleute kostenlos, ebenso wie die Nutzung eines Schaukastens am Bahnhof. Auch Letzteres habe Bürgermeister Hagn bei der jüngsten Besprechung angeboten, erklärt Balk. Wenn der Bahnhof neu gestaltet werde, solle die Werbung sogar noch mehr Platz bekommen.

Eine neue Gestaltung, das wünschen sich die Geschäftsleute auch für die Rosenstraße. Um mehr Platz zu schaffen, sollen erst einmal die Parkplätze vom Beginn der Gasse bis zum Kalterer Platz verschwinden. Einen entsprechenden Antrag werden die Geschäftsleute demnächst im Stadtrat einreichen. Zwar fallen damit Parkplätze direkt vor den Läden selbst weg. „Aber es sind nicht unsere Kunden, die da parken“, meint Balk. Tatsächlich stünden dort Dauerparker und Wanderer. Um die Rosenstraße – noch – schöner zu machen, müssten die Autos verschwinden.

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