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Ein ganzer Tross an Mitgliedern des Verwaltungsgerichts, Anwälten, betroffenen Nachbarn und Behörden-Vertretern war am Mittwoch zum Augenschein an den Westerhof nach Tegernsee gekommen.

Urteil von Verwaltungsgericht liegt vor

Westerhof: Klagen der Nachbarn abgeschmettert

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Tegernsee -  Der Erweiterung des Hotels Westerhof steht nichts mehr im Wege: Die Baupläne sind behördlich längst genehmigt, und nun wurden auch die Klagen der Nachbarn in allen Punkten abgewiesen

Bei der mehrstündigen Verhandlung des Münchner Verwaltungsgerichts am vergangenen Mittwoch waren noch etliche Kompromisse in Sachen Lärmschutz ausgehandelt worden – ein offizielles Urteil gab es aber nicht. Das wurde nun nachgereicht und dürfte bei Hotelbesitzer Andreas Greither Freude ausgelöst haben. Die Klagen der Nachbarn wurden allesamt abgewiesen.

Zwar war Andreas Greither zu einer Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung nicht bereit, allerdings hofft er auf eine Wiedereröffnung des erweiterten Westerhofs im Jahr 2020. Das erklärte er gegenüber der Tegernseer Stimme. Bekanntlich stehen nach dem Umbau 138 statt wie bisher 100 Betten zur Verfügung.

Auch bei der Stadt Tegernsee nährt das Urteil des Verwaltungsgerichts die Hoffnung, dass beim Westerhof nun bald etwas vorwärts geht. „Es ist unser aller Wunsch, dass Herr Greither bald mit dem Ersatzbau anfängt“, meint Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) auf Nachfrage.

Der Stadtrat hatte das Vorhaben des Hotelbesitzers von Beginn an unterstützt. Mit gutem Grund. „Wir brauchen jedes Gästebett“, sagt Hagn. Die Betten-Kapazitäten in Tegernsee seien bei Weitem nicht ausreichend, die Stadt habe daher mit einer negativen Entwicklung bei den Übernachtungs- und Gästezahlen zu kämpfen. Den Trend des Bettenschwunds umzukehren, sei ein wichtiges Ziel.

Hagn war bei der Verhandlung am Mittwoch selbst dabei. Er meint: „Der gute Wille von Herrn Greither war deutlich zu erkennen.“ So habe der Bauherr etliche Zugeständnisse an die Nachbarn gemacht, „die er so nicht hätte machen müssen“. 

gab

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