Auf dem Schulhof entsteht das Übergangs-Quartier der Feuerwehr Tegernsee. Derzeit steht nur das Stahlgerüst.   Foto: Andreas Leder
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Auf dem Schulhof entsteht das Übergangs-Quartier der Feuerwehr Tegernsee. Derzeit steht nur das Stahlgerüst.

Baufirma hat wegen Corona Probleme mit der Fertigstellung der Interimshalle

Not-Quartier für die Feuerwehr: Zeitplan in Verzug

  • Gerti Reichl
    vonGerti Reichl
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Die Feuerwehr Tegernsee muss umziehen, möglichst bald. Doch die Übergangshalle steht noch nicht.

Tegernsee – Umzug möglichst in diesen Wochen, Abriss des alten Feuerwehrhauses bis Februar – so war es eigentlich vorgesehen. Doch wie es aktuell aussieht, gerät der Zeitplan bei der Feuerwehr Tegernsee ein wenig durcheinander. „Die Baufirma, die für uns die Interimshalle aufstellt, ist von Corona betroffen“, weiß Kommandant Wolfgang Winkler.

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Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) kann auf Nachfrage noch Genaueres berichten: „Wir hoffen dennoch, dass die Baufirma so schnell wie möglich vorankommt“, sagt Hagn. Will heißen, dass das Stahlgerüst, das auf dem Parkplatz des Grundschul-Geländes inklusive eines stattlichen Fundaments bereits errichtet wurde, schon bald mit einer Beplankung an den Wänden und einem Dach versehen wird. Dann könne auch die Wasserversorgung aufgebaut werden und die Feuerwehr umziehen. „Bis zur zweiten Januar-Woche soll das der Fall sein“, sagt der Rathaus-Chef, der natürlich auf die richtigen Wetterbedingungen dafür hofft. „Die Verzögerung ist ärgerlich, aber die Gesundheit der Mitarbeiter geht vor.“ Für den Abriss des alten Hauses liege die Stadt noch im Plan. Der solle laut Hagn bis Ende März erfolgen.

Momentan befinde sich die Stadt in einer Zwischenphase. Das heißt, dass aktuell weitere Ausschreibungen erfolgen. Das Wichtigste sei gewesen, die Betonarbeiten für das Fundament rechtzeitig zu Ende zu bringen. Dafür sei seine Anordnung nötig geworden. Derzeit werde auch der Bauantrag vorbereitet sowie mit dem Projektsteuerer und der Architektin Einzelheiten besprochen.

Laufend werden auch die Kosten genau unter die Lupe genommen. Das Abarbeiten aller Themen habe auch Zeit und Geld gekostet, sagt Hagn und betont, dass Kosten von 13 Millionen Euro geplant seien. „Dass nun von 15 Millionen Euro die Rede ist, liegt an den Sicherheiten, die wir nicht draufgeschlagen hatten. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Bau auch 15 Millionen Euro kosten wird.“ Er sei für die Feuerwehr verantwortlich, betont der Bürgermeister. Mit dem geplanten Neubau habe er aber ein gutes Gefühl, dass es auch ein sicheres und modernes Haus werde.  

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