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Im Tegernseer Tal fahren aktuell vermehrt schwere Lkws. Der Grund liegt in der Corona-Krise.

Der Grund liegt in der Krise

Teilweise schon ab 4 Uhr früh: Schwere Laster donnern durchs Tegernseer Tal - wegen Corona

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Mehr Lärm und eine hohe Verkehrsbelastung: Aktuell fahren vermehrt schwere Laster auf der B307 im Tegernseer Tal. Das hängt mit der Corona-Pandemie zusammen. 

  • Auf der B 307 im Tegernseer Tal fahren vermehrt schwere Laster.
  • Das erhöhte Verkehrsaufkommen hängt mit der Corona-Krise zusammen. 
  • Eine Anwohnerin aus Kreuth hat nachgehakt. 
  • Hier finden Sie einen Wegweiser zu unserer Corona-Berichterstattung.

Tegernsee - Monika Wiesböck gehört zu den aufmerksamen Bürgerinnen in Kreuth – notgedrungen. Sie wohnt direkt an der B 307 im Tegernseer Tal. Wenn schwere Laster an ihrem Haus vorbeidonnern, bleibt das nicht unbemerkt. Dieser Tage fällt ihr jedoch eine deutliche Zunahme auf. 

Schwere Laster donnern durchs Tegernseer Tal - Der Grund liegt in der Corona-Krise

Alleine am Montag zwischen 5 und 6 Uhr morgens zählte sie genau 20 Lkw. Monika Wiesböck versuchte daraufhin, den Grund dafür herauszubekommen. Und der liegt in der Corona-Krise: „Vor dem Hintergrund der Grenzkontrollen zur Eindämmung der Pandemie war es erforderlich, einige Grenzübergänge zu schließen“, erklärt Thomas Borowik, Sprecher der Bundespolizeidirektion München.

Verkehrsteilnehmer aus dem Kreis Miesbach können demnach nur am Achenpass die Grenze zu den Nachbarn passieren. Zudem ist der Übergang Achenpass-Sylvensteinsee gesperrt. Das bedeutet: Der Lkw- und Pkw-Verkehr fließt aktuell einzig durchs Tegernseer Tal. Teils schon ab 4 Uhr früh.

Unterdessen hat Markus Söder einen bitteren Corona-Zeitplan bis Juli - ein bayerischer Hotspot stellt sogar New York in den Schatten.

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Von wegen nur Solidarität: Ein Ehepaar aus Bad Wiessee, das aufgrund einer Coronavirus-Infektion seit 14 Tagen in Quarantäne lebt, macht schlimme Erfahrungen.

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