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Sommer am Tegernsee! Wer ihn am Wochenende genießen möchte, wird wohl auf viele Gleichgesinnte treffen.

Badewetter, Urlaubszeit, Rosstag

Dem Tal steht ein heißes Wochenende ins Haus

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Tegernseer Tal - Bestes Ausflugswetter, Urlaubszeit und dazu der Rosstag: Dem Tegernseer Tal steht eines der heißesten Wochenenden des Jahres bevor. Wer den See genießen möchte, sollte einiges beachten.

Mit wem auch immer man dieser Tage spricht, der Eindruck ist stets der gleiche: Das Tegernseer Tal ist gesteckt voll. Zu den vielen Urlaubern gesellen sich – vor allem an diesen schönen Sommertagen – zahllose Tagesausflügler. Sie alle eint der Wunsch nach ein paar sonnigen, entspannten Tagen oder Stunden am Tegernsee.

Kaum freie Zimmer rund um den See

Sandra Kern von der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) liegen zwar noch keine aktuellen Gästezahlen vor, doch sie weiß: Wer momentan am Tegernsee spontan ein Zimmer sucht, hat es schwer. Fürs Wochenende spuckt die Buchungsmaske auf www.tegernsee.com kaum freie Unterkünfte aus. „Wir haben schon den Eindruck, dass es ein besonders starker Sommer ist“, sagt Kern. Ob es am Wochenende gar zum Verkehrskollaps kommen könnte? Die TTT-Mitarbeiterin glaubt nicht. „Es wird wohl auch nicht schlimmer als an den vergangenen Sommer-Wochenenden.“ Die meisten Urlaubsgäste würden ohnehin nicht mit dem Auto fahren, sondern Bus und Schiff nutzen, meint Kern. Die seien da „sehr entspannt.“

Schifferl-Fahren liegt voll im Trend

Was das Schifferl-Fahren angeht, so erlebt der Tegernsee derzeit tatsächlich glorreiche Zeiten. 2015 gab’s mit über 231.000 Fahrgästen und einer Umsatzsteigerung von rund fünf Prozent ein Rekordergebnis. Und auch in diesem Sommer blieben die Zahlen auf diesem hohen Niveau. Trotz des überwiegend schlechten Wetters. Die Ruhe, das Wasser – „das Schifffahren gewinnt wieder an Attraktivität“, freut sich Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt.

Eine Schifferl-Fahrt auf dem Tegernsee - sie erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Fürs Wochenende erwartet er durchaus ein gutes Geschäft. „Doch es spielt uns in die Karten, dass das schöne Wetter bis Montag halten soll. Da verteilt es sich besser, als an einzelnen schönen Tagen.“ Aber auch an Spitzentagen seien die Kapazitäten der fünf Tegernsee-Schifffe ausreichend, versichert Grießer. An eine Aufstockung der Flotte sei nicht gedacht. Man müsse schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben, der Neubau eines Schiffes verschlinge gut und gerne einen Betrag im siebenstelligen Bereich, meint der Geschäftsführer.

Pendelbusse zur Rosstag-Festwiese

Ein gefragtes Verkehrsmittel im Tegernseer Tal sind dieser Tage auch die Linienbusse des RVO, die die Gäste bekanntlich kostenlos nutzen dürfen. Da bilden sich schon mal Trauben von 40 wartenden Fahrgästen an der Bushaltestelle. Am Sonntag, 28. August, wenn der beliebte Rosstag in Rottach-Egern zusätzlich Ausflügler an den Tegernsee ziehen wird, setzt die Regionalverkehr Oberbayern GmbH von 11 bis 22 Uhr einen kostenlosen Pendelbus zwischen Rottacher Post und dem Festplatz in Enterrottach ein.

Kein Durchkommen mehr in Rottach-Egern

Für Behinderungen – sowohl beim Bus- als auch beim Individualverkehr – werden die Straßensperrungen sorgen, die wegen des Rosstags nötig sind. Wie Michael Diegner vom Verkehrsreferat des Rottacher Rathauses mitteilt, ist der Abschnitt von der Ganghoferstraße bis zum Hotel Überfahrt wegen der Aufstellung zum Festzug bereits ab 9 Uhr nicht mehr befahrbar. Wenn sich die Fuhrwerke und Reiter dann um 12 Uhr in Bewegung setzen, ist die komplette Seestraße dicht. Kurz nach Mittag kommt es zur wohl kritischsten Sperrung: Damit die Rösser passieren können, riegelt die Polizei die komplette Bundesstraße im Rottacher Ortsbereich ab. Für mindestens eine halbe Stunde sei hier kein Durchkommen mehr, kündigt Diegner an. „Da wird es sicherlich voll werden.“

Damit das Ganze für die Autofahrer keine böse Überraschung wird, habe die Gemeinde die Totalsperre mit Schildern rund ums Tal bereits längerfristig angekündigt. Mit diesem Vorgehen sei man bisher gut gefahren, meint der Verkehrsreferent. „Letztes Jahr gab’s keine einzige Beschwerde – weder im Rathaus noch bei der Polizei.“

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