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Eine große Trauergemeinde, darunter viele Gäste aus dem Tegernseer Tal, gab auf dem Münchner Waldfriedhof Michael Heim das letzte Geleit.

Beisetzung auf dem Münchner Waldfriedhof

Abschied von unserem "Seegeist" Michael Heim

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Tegernseer Tal/München - Seine letzte Ruhe hat Michael Heim auf dem Münchner Waldfriedhof gefunden. Doch sein Herz gehörte dem Tegernsee, und von dort kamen auch die vielen Trauergäste.

Es war Rottachs Bürgermeister Christian Köck, der auch im Namen seiner Kollegen am Grab von Michael Heim, dem "Seegeist" unserer Zeitung, sprach. Er erinnerte an das fast 40-jährige Engagement des promovierten Historikers für die Tegernseer Talhefte, die der von den Kommunen getragene Talverlag herausbringt. Das Heft sei das „historische Gewissen des Tegernseer Tals“, erklärte Köck. Heim habe einen sehr wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte des Tals geleistet.

Köck würdigte auch den scharfen Blick aufs Aktuelle, den Heim als Samstagskolumnist unserer Zeitung unermüdlich aufs Geschehen im Tal geworfen hatte. „Gewissenlose Spekulanten und Geschäftemacher kritisierte er zu Recht scharf, aber nie beleidigend“, sagte Köck. „Der Heim Michi wird uns allen fehlen.“

Neben Köck und seinem Kreuther Kollegen Josef Bierschneider war viel Lokalprominenz zu der Beerdigung gekommen. Auch die Bergwacht, der Heim sehr verbunden war, war mit einer stattlichen Abordnung vertreten.

Heim ist am 29. Dezember im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Sein Sterbebild zeigt den Blick über den Tegernsee auf Bad Wiessee, wo er geboren wurde. Am Grab erklang ein getragenes Lied vom Abschied von der Alm. Heim hatte es sich so gewünscht: Die Berge und der See, das war seine Heimat.

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