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An der Kreuzstraße in Gmund hat es 2015 besonders oft gekracht. Auch am 31. Januar, als es hier zu einem Frontalzusammenstoß kam.

Polizei legt Verkehrs-Statistik für 2015 vor

Zahl der Unfälle deutlich angestiegen

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Tegernseer Tal - Die Zahl der Verkehrsunfälle und auch der Verletzten ist am Tegernsee 2015 deutlich gestiegen. Besonders oft gekracht hat es im Gemeindebereich von Gmund.

Die Verkehrsunfälle im Einzugsbereich der Polizei Bad Wiessee, sprich Tegernseer Tal und Waakirchen, sind im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen – von 822 im Jahr 2014 auf nun 954. Eine Steigerung von immerhin 16 Prozent. Besonders unerfreulich: Die Anzahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, erlebte mit 40,5 Prozent den stärksten Anstieg. 2014 waren es 106 solcher Unfälle, im vergangenen Jahr 149. Dabei wurden 149 Menschen leicht und 32 schwer verletzt.

Wie die Verkehrsstatistik 2015 der Polizei weiterhin zeigt, ereigneten sich auch zwei Unfälle mit tödlichem Ausgang. Eine Fahrzeugführerin und ein Motorradfahrer kamen ums Leben.

Auch die Zahl der Radfahr-Unfälle, die die Polizei Bad Wiessee 2015 aufnehmen musste, hat sich erhöht. Und zwar von 39 auf 63 (plus 23 Prozent). Insgesamt wurden dabei 44 Verkehrsteilnehmer leicht und 16 schwer verletzt. „Knapp 63 Prozent der betroffenen und verletzten Radfahrer trugen keinen Helm“, heißt es in der Statistik. Außerdem ereigneten sich im 25 Motorradunfälle, drei mehr als 2014.

Seit einigen Jahren wertet die Polizei nicht nur Unfälle mit Fahranfängern aus, sondern auch die mit Beteiligung von Senioren ab 70 Jahren. Die von dieser Altersgruppe verursachten Unfälle (insgesamt 176) sind im Vergleich zum Vorjahr (142 Unfälle) erneut gestiegen. „Leider wurde ein tödlicher Verkehrsunfall durch einen 88-jährigen Pkw-Führer verursacht, nachdem er beim Abbiegen einen entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen hatte.“

Trunkenheit am Steuer war 2015 für die Polizei ebenfalls wieder ein Thema. Die Anzahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss erhöhte sich im vergangenen Jahr leicht auf 16. Dabei wurden sechs Personen leicht und ein Fahrer schwer verletzt. Der durchschnittliche Promille-Wert lag bei 1,51. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein 36-jähriger Autofahrer, der 2,78 Promille im Blut hatte.

Im talweiten Vergleich passierten – wie in den vergangenen Jahren auch – die meisten Unfälle im Gemeindebereich von Gmund. Hier hat die Polizei insgesamt 249 Unfälle aufgenommen. Die Hälfte davon ereignete sich auf den viel befahrenen Bundesstraßen 307 und 318. Allein an der Kreuzstraße wurden 13 Unfälle registriert.

Weitere Unfallschwerpunkte im Einzugsbereich der Wiesseer Inspektion waren beispielsweise die beiden Bundesstraßen 307 und 318 im Gemeindebereich Kreuth mit fast 20 Kilometern Streckenlänge (78 Unfälle), die Kreuzung am Löwen-Denkmal in Waakirchen (fünf Unfälle) und auch der „Venuskreisel“ in Hauserdörfl (sieben Unfälle).

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