1000 Jahre Schaftlach: der Umzug
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.
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Trotz Regenwetter hatten hunderte Schaftlacher am Sonntag eine Riesengaudi bei ihrem Festzug. Es war der krönende Abschluss einer rundum gelungenen 1000-Jahr-Feier.

1000 Jahre Schaftlach: gelungener Abschluss

So schön war der Festzug der Schaftlacher

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Schaftlach - Schwer zu sagen, wer da mehr Spaß hatte - die Umzügler oder die Zuschauer. Der Festzug am Sonntag setzte einen fulminanten Schlusspunkt für eine gelungene 1000-Jahr-Feier.

Nach drei Jahren gründlicher Vorbereitung ernteten die Schaftlacher nun die Früchte ihrer Mühen. So lange planten und organisierten die Initiatoren um Gustl Eder, Maria Kugler, Patricia Kremsreiter, Richard Hartmann, Christoph Mädler, Christian und Irmi Markl, Willi Willinger und Alois Winderl zusammen mit den Vereinen die Veranstaltungen im Laufe des Jubiläumsjahres und die krönende Festwoche. 

Von Anfang an stand fest, dass es um die durchaus ereignisreiche Geschichte jenes Scaftlôh gehen sollte, das 1015 erstmals in einer Urkunde des Klosters Ebersberg erwähnt ist. Aus den Ideen zu ein paar prägnanten lebenden Bildern und einem Gastronomie-Zelt mit zwei, drei Konzerten sowie einer Trachten-Modenschau entwuchsen schnell ein großes Festareal mit „Lagerleben“ und ein Festzug mit schlussendlich 27 Abteilungen und einem Kilometer Länge. Halb Schaftlach muss dazu auf den Beinen gewesen sein. Und wer in der Parade mit Fahnenabordnungen aller Vereine, mehreren Musikkapellen, den Pferdekutschen mit der Prominenz und den 21 Darsteller-Gruppen nicht mitmarschierte, stand mit zahllosen Gästen am Straßenrand, ohne sich um den Nieselregen zu kümmern. 

Ein ums andere Mal begeisterten sich die Zuschauer zwischen Bürgermeister-Erl-Straße, Bahnhof, Alex-Gugler-Straße und Tegernseer Straße an den liebevollen Details der selbst geschneiderten oder sorgsam erhaltenen alten Gewänder und an der perfekten Vorbereitung. Sogar Käfige mit lebenden Hühnern gab es zu sehen. Nachdem die Ritter, Handwerker, Musikanten und Gaukler des mittelalterlichen Lagers als lange Vorhut das Publikum eingestimmt hatten, präsentierten die Schaftlacher ihre Geschichte: Modelle der ersten Holzkirche, der gotischen Heilig-Kreuz-Kirche und des wertvollen ottonischen Kreuzes wechselten mit der Darstellung von Handwerker- und Bauernleben im Mittelalter, von Bauernaufstand und Sendlinger Mordweihnacht ab. 

Ebenfalls mit dabei: ein schäumender großer Zuber einschließlich gut gelaunter „Insassen“, eine rauchende Dampflok und eine Postkutsche. Natürlich knatterten auch einige gepflegte Alt-Traktoren der Marke „Granich“ mit. In schönen historischen Gewändern präsentierten sich nicht nur Gemeinderäte als „Hoher Rat“ und Pfarrer Karl Hofherr nach alter Priester-Art, sondern auch königlich-bayerische Polizisten der früheren Dienststelle mit ihren Sträflingen. Die Feuerwehrler marschierten mit blank geputzten Helmen, Schlauchwagen, Holzleitern und Magirus-Laster auf. 

Mit ihrer Rückschau belegten die Schaftlacher von heute, was der oberbayerische Regierungspräsident Christoph Hillenbrand nach dem stimmungsvollen Gottesdienst unter der Leitung von Bischof Wolfgang Bischof seinen Zuhörern mitgegeben hatte: „Das Leben mit Traditionen und dem Stolz auf die Heimat macht Oberbayern zu dem, was es ist. Unsere Vorfahren haben Bleibendes geschaffen. Tragen wir es weiter!“ Das „Dörflein still am Saum der Berge“ aus Martin Weindls Schaftlach-Lied wird das sicherlich tun, nachdem sich Scaftlôh, der „Laubwald am Sumpf“, in den vergangenen 1000 Jahren so prächtig entwickelt hat.

Gudula Beyse

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