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Party im Festzelt - das gab's die ganze Zeit. Bis auf jenen Moment kurz nach dem Deutschlandspiel.

Ein Gebirgsschütze musste sogar ins Krankenhaus

Massenschlägerei unter Gebirgsschützen: Polizei gibt auf

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Waakirchen - 50 Gebirgsschützen fielen nach dem EM-Viertelfinale im Festzelt übereinander her. Zehn Streifenwagen rückten an. Doch die Ursache wird sich wohl nie klären lassen.

Roman Hörfurter, Vize-Dienststellenleiter der Polizei Bad Wiessee kann bereits ein positives Resümee ziehen – abgesehen von der Schlägerei Samstagnacht, an der 50 Südtiroler und Italiener beteiligt waren: Zehn Streifenwagen aus den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz mussten ausrücken, auch Diensthunde waren angefordert worden. 

War es die EM-Niederlage der Italiener, zu viel Alkohol – oder beides? „Die genaue Ursache werden wir wohl nicht klären können“, sagt Hörfurter. Ein 42-jähriger Südtiroler, der ins Krankenhaus Agatharied eingeliefert werden musste, konnte die Klinik schon am Sonntag verlassen und die Heimreise mit seiner Kompanie antreten. 

Sonst war die Stimmung gut im Festzelt

Gebirgsschützen und Samba - geht das? Das geht!

Fest steht für die Polizei: Das Treffen, das allein am Sonntag 15.000 Menschen mobilisiert hat, sei ansonsten „gelungen und schön“ gewesen. Der Kompanie, der Feuerwehr und allen Rettungskräften bescheinigt Hörfurter ein „perfektes Zusammenspiel“, so dass auch die Umleitung des Verkehrs von der Bundes- auf Nebenstraßen dank „persönlicher Einzelgespräche mit einigen verständnislosen Autofahrern“ gut abgewickelt werden konnte. Bereits am Sonntag gegen 18 Uhr habe man die Sperrung wieder aufheben können.

Alpenregionstreffen: Noch mehr Bilder und alle Infos zu dem Mega-Event gibt's hier.

gr

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