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Nasse Wiesen an den Festzelten für das Alpenregionstreffen in Waakirchen bereiten Hauptmann Martin Beilhack (l.) noch Sorgen.

Waakirchner Gebirgsschützen-Kompanie vor dem großen Fest

Alpenregionstreffen: Sorge wegen nasser Wiesen

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Waakirchen - Den Waakirchner Gebirgsschützen geht's nass ein: Ab Donnerstag, 30. Juni, steigt das viertägige Alpenregionstreffen. Doch viele Wiesen stehen noch unter Wasser.

Alpenregionstreffen der Gebirgsschützen 2016: Alle aktuellen Infos gibt's hier.

Martin Beilhack, Hauptmann der Waakirchner Gebirgsschützen-Kompanie, steht in kurzer Arbeitshose und Gummistiefeln vor den Zelten und dirigiert, wenn er nicht gerade am Handy hängt, Anweisungen für die Helfer. Zwischendurch wirft er bange Blicke nach oben und hofft, dass dieGebirgsschützen für ihr größtes Treffen überhaupt einen guten Draht nach oben haben werden. Was in den vergangenen Tagen nicht der Fall war. „Es hat teilweise bis zu 40 Liter pro Kubikmeter heruntergeregnet“, sagt Beilhack. Er weiß es genau, weil Messgeräte aufgestellt sind. Der Aufbau der Zelte für die 8000 angemeldeten Teilnehmer habe noch ganz gut geklappt, „aber jetzt ist Feuer auf dem Dach“, meint Beilhack, „denn die Zugänge zu den Zelten sind total nass.“

Damit die Lieferanten nicht im Dreck versinken, werden derzeit Wabenplatten und sogenannte Baggermatratzen verlegt, die Beilhack bei sämtlichen Fuhrunternehmern, die er auftreiben kann, organisiert. Kurz vor Beginn der viertägigen Mega-Veranstaltungen mit viel Musik, Tanz und einem farbenprächtigen Umzug, werden vor den Zugängen dann noch frische Hackschnitzel verteilt. Um die Parkplätze entlang der B 472 und der Tegernseer Straße macht sich Beilhack weniger Sorgen. Auch die Befestigung des Kirchplatzes neben den Festzelten, wo Kardinal Reinhard Marx am Sonntag ab 9.30 Uhr den Festgottesdienst zelebrieren wird, ist offenbar in trockenen Tüchern. „Der Altar steht auf Holz, und die Schützen haben gute Schuhe“, sagt Beilhack. 

gr

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