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Gewaltig: Der Schmied von Kochel, ein Geschenk des Wiesseer Künstlers Markus Trinkl, wachte über das Alpenregionstreffen. Doch was passiert jetzt mit ihm?

Riesige Holzskulptur sucht neue Bleibe

Alpenregionstreffen: Was wird aus dem Schmied von Kochel?

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Waakirchen - Das Alpenregionstreffen ist vorbei. Doch einer steht da noch, mit der Fahne in der Hand und 4,5 Meter hoch. Der Schmied von Kochel. Was jetzt aus ihm wird.

Martin Beilhack, Hauptmann der Waakirchner Gebirgsschützen-Kompanie und Organisator des Alpenregionstreffens, kann zum ersten Mal ein bisserl durchatmen. Die Zelte sind abgebaut. Jetzt kommen noch zwei Laster, die die restlichen Fest-Utensilien aufsammeln. Dann haben die Waakirchner auch das Aufräumen geschafft.

Jetzt, nachdem er zum erstem Mal durchgeschnauft hat, kann Beilhack auch mit etwas mehr Ruhe zurückblicken - und er ist sichtlich gerührt von der Unterstützung, die er und seine Kompanie diese Tage erfahren hat: "Das war Kameradschaft vom feinsten. Der Zusammenhalt unter den Schützen ist gewaltig. Die Waakirchner Dorfgemeinschaft ist gigantisch."

Bilder vom Festzug

Ein Unterstützer kommt nicht aus Waakirchen, sondern aus Bad Wiessee: Künstler Markus Trinkl hat den Gebirgsschützen einen 4,5 Meter, handgeschnitzten Schmied von Kochel geschenkt. Imposant wachte er vor dem Festzelt über das Alpenregionstreffen - mit der Fahne in der Hand.

Nur, da seine Aufgabe erfüllt ist - was wird jetzt aus ihm? Auch da hat sich Beilhack schon seine Gedanken gemacht. "Erst einmal kommt er vors Rathaus, direkt neben dem Eingang." Da kann er dann auf die Waakirchner Ratsherren und Verwaltung aufpassen. Eine Dauerlösung ist das aber nicht.

Die Fahne in den Wind, der Blick in die Zukunft gerichtet: Was passiert jetzt mit mir?, fragt er sich wahrscheinlich gerade.

Und das Trumm einfach so irgendwo zentral hinstellen - auch nicht so leicht, fürchtet Beilhack, der nach der Organisation des Mega-Treffens ein bisschen ein Experte für behördliche Genehmigungen geworden ist. "Wenn es sich um einen öffentlichen Raum handelt, muss die Sicherheit gewährleistet sein."

Hieße im schlimmsten Fall: Ein Fundament müsste gebaut, die Statik abgenommen und regelmäßig überprüft werden. Beilhack hat deshalb eine andere Idee. "Wir wollen den Schmid von Kochel für die Waakirchner erhalten, aber auf privatem Grund." So könnten die lästigen Genehmigungen vermieden werden. Wo genau, will Beilhack noch nicht verraten. "Wir haben schon einige Ideen." Auf jeden Fall irgendwo, sagt Beilhack, "wo auch alle Waakirchner Zugang haben".

Alpenregionstreffen der Gebirgsschützen: Alle Infows, alle Artikel, alle Bilder gibt's hier.

kmm

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