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Der Bolzplatz in Marienstein.

Neue Regeln für Spielfläche in Marienstein

Altersgrenze für Bolzplatz gekippt

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Waakirchen - Auf dem Mariensteiner Bolzplatz dürfen künftig alle Kicker ihren Spaß haben, unabhängig vom Alter. Der Gemeinderat hat die Altersgrenze von 15 Jahren gekippt.

Auf dem Mariensteiner Bolzplatz dürfen künftig alle Kicker ihren Spaß haben, unabhängig vom Alter. Bei der Sondersitzung im Sportheim Krai kippte der Waakirchner Gemeinderat die Altersgrenze von 15 Jahren. Die galt vor allem, um die Kleinkinder auf dem angrenzenden Spielplatz zu schützen. 

Schließlich, erklärte Bürgermeister Sepp Hartl (FWG), treten ältere Jugendliche auch fester gegen den Ball. Nun aber lässt die Gemeinde Fangnetze installieren, um jede Gefahr abzuwenden. Die Entscheidung war nicht unumstritten – schließlich hat sich der Bolzplatz zum Zankapfel entwickelt. Wie berichtet, leiden Anwohner unter dem Lärm und beschweren sich deshalb häufig bei Bürgermeister Hartl. Der hat zuletzt an einem Sonntag persönlich für Ruhe gesorgt und über 15-Jährige mit Verweis auf die Altersgrenze vom Platz geschickt. Daraufhin hatte sich Mutter Andrea Kaffl an Hartl gewandt und darum gebeten, die Altersbeschränkung aufzuheben. Es sei doch schön, wenn Mariensteiner jeden Alters auf dem Platz Spaß haben. 

Kaffl kann sich aber, wie Anwohner Harald Aimer, auch eine Verlegung des Bolzplatzes vorstellen. Eine solche war im Gemeinderat kein Thema. Der Öffnung des Platzes für alle Altersgruppen stimmte das Gremium geschlossen zu. Nicht einig war sich der Gemeinderat, zu welchen Zeiten gebolzt werden darf. Hartl empfahl, dass samstags und sonntags um 18 Uhr Schluss sein muss, werktags um 20 Uhr. Dies wurde mit 11:7 Stimmen befürwortet. Vergeblich machte sich Gisela Hölscher (FWG) dafür stark, den Platz auch samstags und sonntags bis 20 Uhr zu öffnen. Ihr Antrag fiel mit 6:12 Stimmen durch. Hölscher argumentierte, für die Anwohner sei der Bolzplatz doch nicht neu – es gibt ihn schon seit 1980.

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