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Norbert Kerkel will Waakirchner Bürgermeister werden.

Bauzaun-Banner vor der Wahl 

Ausnahmegenehmigung beantragt: Norbert Kerkel kämpft um seine Wahlwerbung

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Norbert Kerkel (FWG) will Waakirchner Bürgermeister werden. Seine Wahlwerbung hatte er schon einmal platziert, musste sie aber wieder einsammeln. Jetzt nimmt er einen neuen Anlauf.

Waakirchen – Um ein Plakatgewimmel im Ort zu verhindern, hat Waakirchen – wie viele andere Gemeinden auch – eine Plakatierungsverordnung. Die besagt: Wahlwerbung darf nur auf eigens dafür vorgesehenen Stellwänden platziert werden. „Ziemlich dürftig“ findet der Waakirchner FWG-Bürgermeisterkandidat Norbert Kerkel die Zahl der erlaubten Plakate zur Kommunalwahl: je eines pro Gruppierung und Ortsteil. 

Lesen Sie auch: Alle Namen - diese Kandidaten stehen bereits fest

Zur nächsten Sitzung des Waakirchner Gemeinderats am Dienstag, 11. Februar, beantragt die FWG Waakirchen-Schaftlach eine Ausnahmegenehmigung. Die Gruppierung will insgesamt zehn Bauzaun-Banner im Gemeindegebiet montieren.

Banner-Aktion kam bei Mitbewerbern nicht gut an 

Der Antrag kommt als Nachklapp zu einer Aktion, die bei Kerkels Mitbewerbern nicht gut ankam. Vor knapp zwei Wochen hatte die FWG die Banner schon einmal im Gemeindegebiet aufgestellt, jeweils auf Privatgrundstücken. Zeitlich fiel dies gerade mit einem Abend zusammen, an dem sich die sechs Bürgermeisterkandidaten auf Initiative von Rudi Reber (ABV) zum besseren Kennenlernen und zur Aussprache getroffen hatten. Es sollte um einen fairen Umgang miteinander gehen. Dass am nächsten Morgen Kerkels Wahlwerbung an diversen Zäunen prangte, sorgte für Missfallen. Nach erbosten Anrufen sammelte die FWG die Banner wieder ein.

Ausnahmegenehmigung beantragt

Ihm sei der Verstoß gegen die Plakatierungsverordnung nicht bewusst gewesen, erklärt Kerkel. „Solche Banner haben wir ja auch bei diversen Festl“, meint er. Inzwischen wisse er, dass auch diese Form der Wahlwerbung der Plakatierungsverordnung unterliege. Darum beantrage die FWG nun eine Ausnahmegenehmigung.

Diskutiert wird diese in der öffentlichen Sitzung, die um 19 Uhr im Saal über dem Feuerwehrhaus beginnt. Der Gemeinderat hat eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Der Haushalt 2020 steht zur Abstimmung, zudem ist über Anträge der Feuerwehren Waakirchen und Schaftlach zum Kauf neuer Fahrzeuge zu entscheiden.

Brunnenweg auf Tagesordnung

Ein weiteres großes Thema ist die Versorgung des Gewerbegebiets Brunnenweg mit Nahwärme. Wie berichtet, soll geprüft werden, ob dies möglich ist. Die Planung ist bereits weit fortgeschritten. Ebenfalls bei dieser Sitzung soll die Billigung des Planentwurfs erfolgen.    

Lesen Sie auch: Kommunalwahl 2020: FWG Waakirchen-Schaftlach gibt Kandidat Norbert Kerkel volle Rückendeckung

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