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Markus Hoppe ist für seine Craft-Biere bekannt. 

Bauausschuss winkt Planung durch

Brauerei: Hoppe hat die Hürden genommen

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Es war die finale Abstimmung, im Januar gibt‘s schon das finale Helle. Nach dem Okay des Waakirchner Bauausschuss kann Brauer Markus Hoppe loslegen. Der Genehmigung seiner Brauerei dürfte nichts mehr im Weg stehen.

WaakirchenDas erste Bier in Markus Hoppes neuer Braustätte bestellte Waakirchens Bürgermeister Sepp Hartl (FWG) gleich nach der der finalen Abstimmung. Da hatte der Bauausschuss den Antrag des jungen Brauers auf Bau einer Produktionsstätte mit Gasthof, Biergarten und Wohnung gerade durchgewinkt, einstimmig und ohne jede weitere Debatte. „Ich wünsch’ Dir viel Glück“, gab Hartl Hoppe mit auf den Weg.

Der Brauer war als Zuhörer zur Sitzung gekommen, strahlte übers ganze Gesicht. Zwar ist der Genehmigungsmarathon noch nicht abgeschlossen, aber dem offiziellen Okay des Landratsamtes zum noch laufenden Bebauungsplan und dem parallel erstellten Bauantrag dürfte nichts mehr im Wege stehen. Wie berichtet, hatte es zahlreiche Gespräche zu dem Bauvorhaben am Waakirchner Orts

rand, Richtung Bad Tölz, gegeben. Zuletzt galt es, den Einsprüchen eines Nachbarn Rechnung zu tragen. Das scheint geschafft.

Über einen Zeitplan spricht Hoppe trotzdem nicht mehr gerne. Schließlich liegt die Genehmigung noch nicht auf dem Tisch. Aber es ist wohl damit zu rechnen, dass der Waakirchner im Frühjahr mit dem Bau beginnt. Geplant ist, Gasthof und Produktionsstätte gleichzeitig hochzuziehen. Allerdings geht Letztere zuerst in Betrieb. „Da ist ja kein großer Innenausbau nötig“, meint Hoppe.

Bis die Halle steht und die Anlage installiert ist, produziert Hoppe weiter in einer gepachteten Anlage von Wildbräu in Grafing. Das Geschäft läuft bestens. Nicht nur mit den Craft-Bieren, für die Hoppe bekannt ist, sondern auch mit dem jüngsten Kind, einem traditionellen Hellen. Drei unterschiedliche Sude hat Hoppe nacheinander angesetzt, um zu testen, welche Kreation bei der Kundschaft am besten ankommt. „Und alle waren gleich ausverkauft“, berichtet Hoppe. Die Trilogie war die Testphase fürs finale Hoppe-Helle, das er Anfang Januar erstmals brauen wird. Viel wird sich im Vergleich zum jüngsten Sud an der Rezeptur nicht mehr ändern, meint Hoppe: „Da geht es nur um Nuancen.“

Das Unternehmen Hoppebräu hatte Hoppe schon 2013 gegründet, mit 23 Jahren. Sein Gasthof mit Schaubrauerei soll auch ein Ort besonderer Feste und neuer Traditionen werden, ein Treffpunkt mit viel Esprit.

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