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Lars Hülsmann (l.) und  weitere Unterstützer der Bürgerbewegung mit den Flyern.

Bürgerbewegung wirbt mit viel Einsatz für ihre Ziele 

Breite Front gegen Waakirchner Umgehung  

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Waakirchen - Die  Waakirchner Bürgerbewegung will  die Ortsumfahrung verhindern. Am Samstag verteilt die Initiative ein Info-Flugblatt im gesamten Gemeindegebiet.

Die Waakirchner Bürgerbewegung will den Bau einer Ortsumfahrung verhindern und legt sich dafür mächtig ins Zeug. Am  Samstag verteilt die Initiative ein Info-Flugblatt im gesamten Gemeindegebiet. „Wir gehen von Tür zu Tür“, kündigt Lars Hülsmann als Vertreter der Gruppe an. 

Die Bewegung wolle den Dialog mit dem Bürger. Die Zahl der eilig gedruckten Flyer dürfte ausreichen, um alle Haushalte zu versorgen. Wie berichtet, fordert die Bürgerbewegung zur Entlastung der B 472 ein landkreisübergreifendes Verkehrskonzept und die Verlagerung des Schwerverkehrs zwischen Bad Tölz und Holzkirchen auf die B 13. 

Deutliche Entlastung verspricht sich die Bürgerbewegung durch eine Holzkirchner Südumgehung und den Ausbau der B 318 an der Autobahnzufahrt Holzkirchen. Die Realisierung dieser beiden Projekte ist im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) als vordringlich eingestuft, ebenso wie die Waakirchner Ortsumfahrung. Die Bürgerbewegung will erreichen, dass die Waakirchner Umfahrung nicht im vordringlichen Bedarf verbleibt. Sie fordert darum alle Bürger auf, bis zum 2. Mai Stellung gegen eine Umgehungsstraße zu beziehen. So lange läuft das Beteiligungsverfahren. Die endgültige Fassung des BVWP dürfte 2017 vorliegen. 

Damit stellt sich die Bürgerbewegung gegen den Gemeinderat. Der hatte am Dienstag bei einer Sondersitzung einmütig den Verbleib der Umgehung im vordringlichen Bedarf des BVWP als großes Ziel ausgerufen. Wo die Trasse verlaufen soll, ist allerdings völlig offen.

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