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Das Gewerbegebiet soll erweitert werden.

Bebauung der Dorfmitte und Erweiterung Gewerbegebiet

Bürgerbegehren: Unterschriften-Sammler unterwegs

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Noch bis Ende Februar sind die Unterschriftensammler in Waakirchen und Schaftlach unterwegs. Wie berichtet, sollen im Doppelpack zwei Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden.

Waakirchen  Eines zum Thema Bebauung der Dorfmitte, eines zur Erweiterung des Gewerbegebiets am Brunnenweg. Abgestimmt werden könnte im Rahmen der Europawahl am 26 Mai. Dieses Datum hatte der Gemeinderat ohnehin für eine Abstimmung zur Dorfmitte ins Auge gefasst. Der Beschluss, ein Ratsbegehren auf den Weg zu bringen, steht bereits.

Anders sieht es bei der Erweiterung des Gewerbegebiets aus. Einen Bürgerantrag, den seit Sommer gültigen Bebauungsplan auf Null zu stellen, fegte der Gemeinderat einstimmig vom Tisch. Das Gremium will die Flächen zügig vermarkten. Das Verfahren neu zu beginnen, würde viel Zeit kosten.

Uwe Kirschmer, der zu den Initiatoren des Begehrens in Sachen Brunnenweg gehört, erfährt viel Gegenwind. „Viele haben noch nicht verstanden, dass wir nicht gegen ein Gewerbegebiet sind“, meint er. Es gehe nur um die derzeitige Gestaltung und Planung. Der Text des Begehrens lautet: „Sind Sie dafür, dass der Bebauungsplan Nr. 2 vom 10.07.2018 (11. Änderung) zur Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes „Waakirchen-Brunnenweg“ aufgehoben wird und ein ausgewogenes regionales Konzept unter Beteiligung der Gemeindebürger erstellt wird, das deren Interessen berücksichtigt?“

Nach Ansicht Kirschmers und seiner Unterstützer würde die Errichtung großer Hallen den dörflichen Charakter des Ortes beeinträchtigen. Es gelte, Verkehr, Lärm und Immissionen nicht ausufern zu lassen. Vor allem aber solle allen Bürgern ein Mitsprache- und Gestaltungsrecht eingeräumt werden.

Je 450 Unterschriften sind nötig, damit die Begehren zum Entscheid führen. Die Listen liegen auch in vielen Geschäften aus. Wie groß die Resonanz bisher ist, dazu hält sich Kirschmer bedeckt. Das Ergebnis, kündigt er an, werde seine Initiative aber in jedem Fall akzeptieren.  

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