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Gegen die Ortsumfahrung: Vertreter der Bürgerbewegung fordern die Waakirchner in Flyern auf, bis zum 2. Mai Stellung gegen die Umgehungspläne zu beziehen.

Widerstand gegen Bau von Waakirchner Ortsumfahrung 

Bürgerbewegung verteilt über 2700 Flyer

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Waakirchen - Die Waakirchner Bürgerbewegung hat am Wochenende über 2700 Flyer an Haushalte und Geschäfte verteilt.  Die Gruppierung fordert die Bürger auf, bis zum 2. Mai Stellung gegen die Umfahrungspläne zu beziehen.

Über 2700 Info-Blätter hat die junge Waakirchner Bürgerbewegung am Wochenende verteilt. Wie berichtet, kämpft die vor Kurzem gegründete Initiative gegen den Bau einer Ortsumfahrung, will aber eine Entlastung der B 472. Letztere soll über eine Holzkirchner Südspange, den Ausbau der B 318 an der Autobahnzufahrt Holzkirchen und Verlagerung des Schwerverkehrs auf die B 13 erfolgen. Eine Kernforderung der Gruppe ist die nach einem überregionalen Verkehrskonzept. 

In dem Flyer werden alle Waakirchner aufgefordert, bis zum 2. Mai eine Stellungnahme zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) abzugeben. Wie berichtet, hat der Bau einer Waakirchner Umfahrung in dem Entwurf höchste Priorität erhalten. Eben dies war Anlass für die Gründung der Bürgerbewegung, die nun alles daran setzt, dass die Waakirchner Umfahrung wieder von der Agenda verschwindet. Um von ihren Argumenten zu überzeugen, waren am Wochenende rund 30 Unterstützer der Bürgerbewegung unterwegs. Sie verteilten die Flyer an private Haushalte und Geschäfte im Gemeindegebiet. Dabei suchten die Vertreter der Initiative das Gespräch mit den Bürgern. „Hierbei war das Feedback aus Sicht der Bürgerbewegung ausgesprochen positiv“, berichtet Lars Hülsmann als Vertreter der Initiative. Viele Waakirchen stünden nicht hinter der Idee einer Umfahrung und begrüßten die Protestbewegung dagegen, meint er. 

Die Bürger seien auch in Sorge, dass der Verbleib des Projekts im vordringlichen Bedarf eine jahrelange Hängepartie bedeute. Die Initiative richtet sich damit gegen den Gemeinderat, der die Aufnahme der Waakirchner Umfahrung in den Premium-Status begrüßt. Dies hat das Gremium bei einer Sondersitzung mit einem einstimmigen Beschluss untermauert. Dies vor allem deshalb, um vom Bund in Aussicht gestellte Gelder nicht zu gefährden. Etliche Gemeinderäte wollen keine ortsnahen Trasse. Der Gedanke, sich auf diese Weise eine Finanzierung sichern zu können, die Gemeinde gelegen kommen, werden aber als realitätsfern eingeschätzt, lässt Hülsman in einer Pressemitteilung wissen.

 Für eine Umfahrung macht sich hingegen die seit etlichen Jahren bestehende Bürgerinitiative Verkehr stark. Sie hatte im Vorfeld der Sondersitzung betont, Waakirchen dürfe nicht auf eine Holzkirchner Südspange setzen, sondern müsse sein Verkehrsproblem selbst in die Hand nehmen. Nur eine ortsnahe Umgehung, so die Bürgerinitiative, könne eine sp

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