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Eine Verkehrslawine wälzt sich ständig durch Waakirchen.

Bürgerinitiative bezieht Position

Umgehungsstraße: Jetzt reden die Befürworter

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Waakirchen - Die Bürgerinitiative Verkehr bezieht im Vorfeld einer Sondersitzung des Gemeinderats am Dienstag Position: "Waakirchen braucht dringend eine ortsnahe Umfahrung." 

„Waakirchen braucht dringend eine ortsnahe Umfahrung“, machen Hans Gschwandtner, Helmut Biermeier und Gitta Reiter in einem Schreiben deutlich. Die gewählten Vertreter der Gemeinde Waakirchen müssten jetzt die Fäden in die Hand nehmen, fordert die Initiative im Vorfeld der Sondersitzung des Gemeinderates, am Dienstag, 19. April, um 19 Uhr im Sportheim Krai. Wie berichtet, hat die Umfahrung Waakirchens im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans höchste Priorität bekommen. Inzwischen hat sich eine Bürgerbewegung gegründet, die zwar eine Entlastung für die B472 möchte, eine Umfahrung aber ablehnt. Diese Gruppe setzt auf einen für Waakirchen positiven Effekt der Holzkirchner Südspange.

Die Bewegung durfte sich bei ihrer Gründung über ein großes Kompliment von Bürgermeister Sepp Hartl (FWG) freuen, der die gelungene Argumentation lobte. Auch Vertreter der Bürgerinitiative Verkehr waren an diesem Abend zugegen, ohne für eine Umfahrung zu plädieren. Jetzt kommt die Gruppe aus der Deckung. Eine Holzkirchner Südspange würde Waakirchen nur geringfügig entlasten, argumentiert sie. Man könne weder das innerörtliche Verkehrsproblem wegdiskutieren noch auf Unterstützung anderer Gemeinden oder ein überregionales Verkehrskonzept hoffen. „Waakirchen muss es selbst in die Hand nehmen!“, fordert die Bürgerinitiative. Die Gemeinde müsse die Chance nutzen, eine Umfahrung zu bekommen. Die Ängste der möglichen Betroffenen seien zwar teils berechtigt und ernst zu nehmen. Der mehrjährige Planungsprozess biete aber die Möglichkeit, eine zukunftsfähige Lösung zu finden: „Nur eine ortsnahe Umgehung kann eine spürbare Entlastung bringen."

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