Elektroladesäule.
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In Waakirchen sollen E-Ladestationen installiert werden (Symbolbild).

Konzept in Arbeit

Drei Standorte für E-Ladestationen: Gemeinderat Waakirchen legt Kurs fest

  • Christina Jachert-Maier
    vonChristina Jachert-Maier
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An drei Standorten zieht Waakirchen die Schaffung von Ladestationen für Elektroautos in Betracht: am Schaftlacher Bahnhof, bei der Turnhalle Waakirchen und in der Ortsmitte.

Auf Empfehlung von Bürgermeister Norbert Kerkel (FWG) beschloss der Gemeinderat, die Möglichkeiten an diesen drei Plätzen näher zu untersuchen. Bereits im Februar hatte die Grünen-Fraktion in einem Antrag darum gebeten, sämtliche öffentlichen und gemeindlichen Parkflächen der Gemeinde auf die Eignung als Standort für E-Ladesäulen sowohl für Autos als auch für E-Bikes zu prüfen. Jetzt präsentierte Kerkel die ersten Erkenntnisse als Sachstandsbericht der Gemeinde. Die Schaffung einer E-Ladestation am Schaftlacher Bahnhof sei schon früher im Gespräch gewesen, erinnerte er. Inzwischen habe diesbezüglich ein Gespräch mit dem gemeindlichen Klimaschutz- und Energiebeauftragten Gerhard Kocher stattgefunden. Kocher war auch zur Sitzung gekommen.

Grundsatzbeschluss zu E-Ladesäulen

Aktuell, so Kerkel, benötige er nur „das Go“ des Gemeinderats, um auf der Basis der ersten Überlegungen weiterzuarbeiten. In Absprache mit dem Betreiber des Stromnetzes habe man die genannten drei Standorte ins Auge gefasst. „Wir wollen testen, wie die E-Ladestationen angenommen werden“, meint Kerkel. Die Kosten für die Installation einer Ladesäule belaufen sich ihm zufolge auf etwa 11 000 Euro.

Der Schaftlacher Bahnhof biete sich als Standort wegen der Pendler an. Nötig sei aber die – bereits beschlossene – Überwachung des ruhenden Verkehrs. Es gelte zu verhindern, dass ein abgestelltes Auto den ganzen Tag lang eine Ladestation blockiere. Der Ladevorgang dauere etwa vier Stunden. Wenn das Auto nach Ablauf dieser Zeit noch dort stehe, „wird’s teuer“, kündigte Kerkel an.

Standorte werden geprüft

Den Standort an der Turnhalle habe man wegen der vielen Veranstaltungen in diesem Bereich ins Auge gefasst. Beim Standort in der Waakirchner Ortsmitte erfordere die schwierige Parksituation allerdings einige Überlegungen. „Wir arbeiten noch ein Konzept aus“, meinte Kerkel. Martin Weingärtner (ABV) verwies auf die staatlichen Förderungen für E-Ladestationen. Es gebe Änderungen, die zu beachten seien.

Mit Blick darauf warnte Robert Englmann (CSU) davor, förderschädliche Beschlüsse zu fassen. Cornelia Riepe (Grüne) legte der Verwaltung ans Herz, sich bei anderen Gemeinden nach deren Erfahrungen zu erkundigen. Insgesamt liege ihr das Thema sehr am Herzen: „Die E-Mobilität ist der Weg in die Zukunft.“  

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