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Nach dem Hellen bringt  Hoppebräu ein Weißbier auf den Markt. 

Hoppebräu baut in Waakirchen 

Ein Weißbier zum Genehmigungs-Finale

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Hoppebräu hat den Genehmigungsmarathon fast geschafft. Dem Bau der Brauerei mit Gasthof in Waakirchen dürfte nichts mehr im Wege stehen. Gleichzeitig wächst das Sortiment.   

WaakirchenÜber Zeitpläne spricht der Waakirchner Jungbrauer Markus Hoppe nicht mehr gerne. Dabei kann es ihm nicht schnell genug gehen. Eben deshalb hat er die Zielmarken für den Bau seiner Brauerei mit Gaststätte anfangs etwas zu eng gesetzt. Ein Bebauungsplanverfahren braucht viel Zeit. Doch jetzt ist es fast geschafft. Einmütig fasste der Waakirchner Gemeinderat am Dienstagabend den Satzungsbeschluss. Die Genehmigung durch das Landratsamt dürfte nur noch Formsache sein. Hoppe kann loslegen.

Was seinen Betrieb angeht, ist er schon längst mit hohem Tempo unterwegs. Und am Donnerstag ist ein ganz besonderer Tag: Das erste Hoppebräu Weißbier kommt auf den Markt. Damit hat er nach dem Hellen nun einen zweiten Klassiker im Sortiment. Einen Namen gemacht hatte sich Hoppe zuvor mit wuiden Spezialitäten. Fünf Sorten umfasst seine Kraftbier-Serie, vom Wuiden Hund zur Wuiden Hehna. Hoppe braut sie in Grafing bei der Brauerei Wildbräu-Grandauer. Dort mussten Kapazitäten erweitert werden, damit Hoppebräu die Nachfrage befriedigen kann. „Das Helle läuft unfassbar gut“, freut sich Hoppe. Gute Voraussetzungen für den Start in Waakirchen. Im Frühjahr will Hoppe mit dem Bau der Produktionsstätte beginnen. Auch die Gaststätte mit Biergarten soll so schnell wie möglich entstehen. Das Vorhaben am Ortseingang Richtung Bad Tölz wächst in einem Zug aus dem Boden. „Das Rundumpaket muss stimmen“, sagt Hoppe. Der Gasthof und die Brauerei, das gehört zusammen. Hoppebräu soll zum Treffpunkt werden – voraussichtlich ab Sommer 2019.

Die Produktion in der eigenen Anlage ist auf Wachstum ausgelegt. Zum Start will Hoppe rund 3000 Hektoliter jährlich brauen, jedes Jahr sollen es 500 bis 1000 Hektoliter mehr werden. Bis 10 000 Hektoliter erreicht sind – die Obergrenze. 

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