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Schwung beim symbolischen Spatenstich: (v.l.) Rechtsanwalt Stefan Detig, Wolfgang Rzehak, Andreas Hagleitner, Bürgermeister Sepp Hartl, Alexander Radwan, Vize-Bürgermeister Erwin Welzmiller und Architekt Michael Mair.

Baubeginn für Wohnprojekt in Schaftlach

Erster Spatenstich für Gemeindehäuser

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Schaftlach - In nur sechs Monate zieht das Kommunalunternehmen der Gemeinde Waakirchen am Schaftlacher Buchkogel zwei Gemeindehäuser hoch. Zehn Jahre lang werden hier Asylbewerber wohnen.

Für den offiziellen ersten Spatenstich unter der Regie von Bürgermeister Sepp Hartl machten die großen Baumaschinen einen Moment Pause. Denn tatsächlich sind die Erdarbeiten am Schaftlacher Buchkogel schon im vollen Gange. Nach nur sechs Monaten sollen zwei schmucke Gemeindehäuser mit acht 50-Quadratmeter-Wohnungen stehen. 

Zehn Jahre lang leben hier Asylbewerber, anschließend stehen die Wohnung für Einheimische zur Verfügung. Die Miete, die der Freistaat mit einem Zehn-Jahres-Vertrag garantiert, ermöglicht der Gemeinde die Finanzierung. „Das hat Vorbildcharakter“, lobte Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne). Hier werde kein Geld verschwendet, sondern Nachhaltiges geschaffen. „Es ist sicher schöner als 68 Meter lange Container“, merkte Andreas Hagleitner an. Der FWG-Gemeinderat steht an der Spitze des Kommunalunternehmens, das sich zur Umsetzung des Wohnbauprojekts gegründet hat. Wie berichtet, hatte das Landratsamt auf dem Gelände neben dem Haus für Kinder ursprünglich Container für Asylbewerber aufstellen wollen. Bei den Bürgern sorgt das Projekt auch für Skepsis. Dabei gehe es darum, etwas gegen die Wohnungsnot zu tun, machte der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan klar. Wichtig sei, dabei gesellschaftliche Gruppen nicht gegeneinander auszuspielen: „Das Geld ist gut investiert.“

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