Das neue Feuerwehrhaus in Hauserdörfl ist bereit für den Einzug.
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Das neue Feuerwehrhaus in Hauserdörfl ist bereit für den Einzug.

Hebauf im kleinen Kreis

Feuerwehr Waakirchen bezieht ihr neues Haus - Einweihungsfest erst im Frühjahr

  • Christina Jachert-Maier
    VonChristina Jachert-Maier
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Das neue Waakirchner Feuerwehrhaus ist bereit für den Einzug. Am kommenden Wochenende bezieht die Mannschaft ihr neues Domizil.

Waakirchen - Das neue Waakirchner Feuerwehrhaus am Kreisel in Hauserdörfl ist bereit für den Einzug. Am ersten Oktoberwochenende könne die Mannschaft ihr neues Zuhause beziehen, „sofern auf den letzten Metern nichts schiefgeht“, erklärte Bürgermeister Norbert Kerkel (FWG) bei der Sitzung des Gemeinderats. Nach diesem Termin werde die Feuerwehr von ihrem neuen Haus aus zu den Einsätzen fahren.Die Öffentlichkeit muss sich noch etwas gedulden. Die Einweihung mit Tag der offenen Tür werde erst im Frühjahr gefeiert, kündigte Kerkel an. Wegen Corona könne die Gemeinde nicht riskieren, dass hunderte von Bürgern sich durchs Treppenhaus schieben. „Da müssen wir vorsichtig sein“, mahnte Kerkel. Und das Interesse am neuen Feuerwehrhaus sei sehr groß.

Hebauf-Feier mit den Handwerkern

Hebauf wird am Samstag, 25. September, durchaus gefeiert, aber im kleinen Kreis. „Nur mit den Handwerkern“, erklärt Kerkel. Die Bürger bräuchten noch ein paar Monate Geduld, was aber kein Nachteil sei. Schließlich müsse die Feuerwehr im neuen Haus erst einmal richtig ankommen. „Im Frühjahr ist dann alles fertig.“

Für die Feuerwehr Waakirchen geht eine schwierige Zeit zu Ende. Ihr altes Haus neben dem Rathaus ist schon seit Langem zu eng. Die Wehr musste sich das Gebäude zudem mit dem Bauhof teilen. Nach dem Umzug kann der Bauhof das gesamte Gebäude nutzen.

Das neue Haus bietet nicht nur Platz für die Feuerwehr, sondern es sind auch drei kleine Wohnungen entstanden. Auf dem Süddach des Neubaus wird noch eine Photovoltaik-Anlage installiert, kündigte Kerkel an. Nach Rücksprache mit dem Energieberater warte die Gemeinde aber ab, wie hoch der Energiebedarf sei. „Schließlich ist das kein Standardhaus, wo man das genau abschätzen kann“, meinte Kerkel. Nach einem Jahr, wenn der Bedarf ermittelt sei, werde das Dach mit einer entsprechend großen Anlage belegt.  

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