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Der Vorstand der Feuerwehr Schaftlach: (v.l.) Norbert Kerkel, Thomas Thrainer jun., Gregor Bichler, Korbinian Hainz, Jakob Pfeiffer jun. und Georg Öttl.

Jubiläum

Feuerwehr Schaftlach: Riesenfest zum 125-Jährigen

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Schaftlach – Vom 29. Juni bis zum 2. Juli richtet die Wehr ein Fest für die ganze Region aus. Das 2000-Mann-Zelt ist schon lange bestellt, das Programm steht.

„Die Vorbereitungen laufen seit zwei Jahren“, berichtet Schriftführer Norbert Kerkel. Ein Höhepunkt wird der Auftritt von Saso Avsenik mit seinen Oberkrainern am Samstag, 1. Juli, sein. Karten für zehn Euro sind bereits jetzt im Vorverkauf über Münchenticket erhältlich.

An den Details des Programms mit viel Musik und Stimmung tüftelt die Mannschaft noch. So wollen die Schaftlacher erstmals einen Feuerwehr-Wettbewerb ausrichten. Dabei messen sich die Kameraden beim Seilziehen – um der Gaudi willen. „Den genauen Modus müssen wir uns noch überlegen“, meint Kerkel. Klar ist: Es soll ein Fest sein, das für jeden etwas bietet. Auch die schon legendäre Ampelparty wird ins Festzelt verlegt.

Die Vorbereitung bleibt in den bewährten Händen. So stellte sich fast der gesamte Vorstand bei der von 84 Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung der Wehr wieder zur Wahl. Damit bleibt Gregor Bichler nach seiner ersten Amtsperiode weitere drei Jahre Vorsitzender. Ihm zur Seite steht Thomas Thrainer jun., die Kasse führt weiterhin Korbinian Hainz. Nur der Stellvertreter von Schriftführer Kerkel ist künftig ein anderer: Jakob Pfeiffer jun. tritt an die Stelle von Anian Weindl. Fahnenjunker ist Georg Öttl jun., sein Stellvertreter Michael Hauder.

Viel zu tun gab es für den Vorstand schon 2016. Bichler berichtete beim Jahresrückblick von 150 Terminen. Dazu gehörten das Schupfenfest, ein Ausflug nach Regensburg und das Alpenregionstreffen in Waakirchen.

So wichtig das gesellige Miteinander im Ort ist: Die originäre Aufgabe der Feuerwehr bleibt die Hilfe in der Not. Und die war in Schaftlach im vergangenen Jahr sehr gefragt. Der schlimmste Einsatz war der Brand eines Bauernhofs mitten im Ort, der im Oktober einen riesigen Schaden anrichtete. Insgesamt hatte die Wehr 2016 sechs Brände zu löschen. Hinzu kamen Einsätze bei drei Verkehrsunfällen und neun Sicherheitswachen. Sieben Mal waren technische Hilfeleistungen gefragt. Zur aktiven Wehr gehören 67 Kameraden, zudem sind acht Jugendliche dabei. Neben den 25 Einsätzen waren zwölf Monatsübungen, ebenso viele Jugendübungen, neun Maschinistenübungen und zehn Atemschutztermine zu bewältigen.

Die beiden Kommandanten Franz Reiter und Sepp Haltmair sowie Jugendwart Anian Hölzl standen bei der Hauptversammlung nicht zur Wahl. Ihre Amtsperiode ist sechs Jahre lang – die des Vorstands neuerdings nur noch drei Jahre. Dies deshalb, um die Amtszeit überschaubarer zu halten, wie Kerkel berichtet: „Da findet man halt leichter jemanden.“

jm

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