In einer Wohnung in Marienstein kam es zu einer Messer-Attacke
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Im Laufe einer Auseinandersetzung in Marienstein griff ein 33-Jähriger zu einem Messer und verletzte damit seinen Kontrahenten schwer.

Streit in gemeinsamer Wohnung eskaliert

Gewalttat in Marienstein: Mitbewohner mit Messer attackiert - Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

  • Gabi Werner
    VonGabi Werner
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Bei einer Auseinandersetzung in Marienstein wurde am Donnerstag ein 30-Jähriger mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Marienstein - Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet, kam es am Donnerstag (4. August) gegen 21.35 Uhr zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen vier Männern. Der Streit zwischen den jemenitischen Staatsangehörigen spielte sich in der gemeinsamen Wohnung im Waakirchner Ortsteil Marienstein ab. Nach derzeitigem Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erlitt zunächst ein 33-Jähriger durch einen Schlag mit einer Stange eine leichte Kopfverletzung. Der Mann griff anschließend seinerseits zu einem Messer und brachte seinem 30-jährigen Kontrahenten damit schwere Verletzungen bei. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert. „Lebensgefahr“, so heißt es im Pressebericht, „besteht nach Auskunft der behandelnden Ärzte nicht“.

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II ermittelt nun das Fachkommissariat K1 der Kriminalpolizei Miesbach in dem Fall. Der mutmaßliche Messerangreifer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags noch am Freitag (5. August) dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen, er kam in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Gegen den 30-Jährigen und seine beiden mutmaßlichen Mittäter (22 und 41 Jahre alt) wird ebenfalls ermittelt: wegen gefährlicher Körperverletzung.

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