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Noch geht es über die Straße: Die Golfer in Piesenkam müssen heuer noch besonders aufpassen, wenn sie während der Runde zweimal die MB 6 queren.

Bau noch einmal verschoben

Golfplatz Piesenkam: Unterführung muss erneut warten

  • Christina Jachert-Maier
    vonChristina Jachert-Maier
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Noch immer müssen Golfer auf dem Platz in Piesenkam zweimal pro Runde die Kreisstraße queren. Der fürs Frühjahr geplante Bau wurde neuerlich verschoben. Die Golfer warten seit 2016.

Piesenkam – Während auf dem Wiesseer Golfplatz derzeit gebaggert wird, ist auf der Piesenkamer Anlage alles grün. Davon profitiert der Betrieb, wie Geschäftsführer Karl Heinz Krutz berichtet. Überhaupt ist seine Anlage im Aufschwung. „Unsere Mitgliederzahl hat sich fast verdoppelt“, sagt Krutz. Über 400 Mitglieder seien es jetzt.

Dabei sollte eigentlich auch auf seinem Platz schweres Gerät stehen. Wie berichtet, hatte der Golfplatzbetreiber zugesichert, in diesem Frühjahr endlich eine Unterführung der Kreisstraße MB 6 anzulegen. Doch das ist nicht passiert. 

Kein Baustellendreck während der Saison

Derzeit laufe die Ausschreibung, berichtet Krutz. Über den Sommer werde der Bau aber nicht beginnen. „Das würde den Golfspielern nicht so gut gefallen“, weiß Krutz. Alles, was Schmutz mache, passiere erst am Ende der Saison im Herbst. „Aber es ist alles in Vorbereitung“, beteuert Krutz. Zu Beginn der nächsten Saison müsse die Unterführung fertig sein. Gefordert wird sie schon seit der Eröffnung des Golfplatzes im Juni 2016. Die MB 6 durchschneidet den Platz, zweimal pro Runde müssen Golfer die Straße queren.

Bereits im Sommer, nämlich im August, beginnt der Ausbau der Clubräume. Es wird etwa zwei Monate dauern, den Stadel von Landwirt Georg Schwaighofer umzubauen. Das Clubhaus dient als Ersatz für die Moar Alm in Sachsenkam, die knapp vier Jahre lang als Büro und Treffpunkt diente. Ende 2019 räumte die KG Golfplatz Tegernsee den früheren Gasthof mit herrlich gelegener Terrasse.

Stadel wird zu Clubhaus umgebaut

Aktuell gibt’s für die Golfer keine Verpflegung auf dem Gelände. Es wäre einfach zu schwierig, die Corona-Auflagen einzuhalten, meint Krutz. Eine öffentliche Gastronomie ist im künftigen Clubhaus ohnehin nicht geplant. Neu angelegt wurde die Driving Range. Es fehlt allerdings noch die – bereits genehmigte – Abschlagshütte, Aber auch hier gilt: „Die Golfer wollen keinen Baudreck und keine Radlader“, betont Krutz. Darum werde er auch mit dem Bau der Abschlaghütte erst am Ende der Saison beginnen.

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