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Freude bei dem jungen Brauer Markus Hoppe. 

Zustimmung für Brauerei mit Gasthof 

Hoppebräu: Gemeinde gibt Brauer grünes Licht

Waakirchen - Der junge Waakirchner Brauer Markus Hoppe soll seine Brauerei am Heimatort bauen können. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, dem Vorhaben den Weg zu ebnen. 

Ein bisschen angespannt war der junge Brauer Markus Hoppe (27) schon. Bei der Sitzung des Waakirchner Gemeinderates war er nur als Zuhörer dabei, und es ging um nicht weniger als seinen Lebenstraum. Eine eigene Brauerei mit Gastwirtschaft und Biergarten, direkt am Waakirchner Ortseingang, von Bad Tölz aus gesehen (wir berichteten). Um das 3000 Quadratmeter große Grundstück zu finden, hatten Bürgermeister Sepp Hartl (FWG) und etliche Gemeinderäte geholfen. Jetzt sollte das gesamte Gremium entscheiden, ob es der Fläche zur Baureife verhelfen will. Aber das war dann doch keine Frage: Die Grundsatzbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans fielen einstimmig. Der Bauausschuss wird sich bald mit dem konkreten Bauantrag befassen.

„Es wird ein Ort sein, an dem man sich trifft. Ich freue mich darüber“, sagte Georg Rausch (CSU). Und es sei auch wichtig, einen jungen Waakirchner Unternehmer am Ort zu halten. „Der ist mit Herzblut dabei“, meinte Rausch. Lange habe man mit vereinten Kräften nach einem passenden Grundstück gesucht.

Dort sind nach dem vorläufigen Entwurf 39 Stellplätze vorgesehen. Zu gering dürften deren Zahl nicht ausfallen, machte Rausch deutlich. „Wir dürfen nicht die gleichen Fehler machen wie sie in Kaltenbrunn passiert sind. Auch wenn das eine andere Dimension ist.“ Allerdings machen sich einige Nachbarn durchaus Sorgen wegen einer möglichen Ruhestörung durch den nahen Parkplatz. Dem werde die Gemeinde bei der Planung Rechnung tragen, versicherte Hartl. Er danke auch dem Grundbesitzer, der Familie Reiter, die das Projekt möglich mache.

Geplant und getüftelt wird schon eine Weile. Ergebnis ist ein Vorhaben, das klein genug ist, um den Landschaftsschutz nach Überzeugung der Behörden nicht zu beeinträchtigen. Eine förmliche Herausnahme aus dem Schutzgebiet sei nicht erforderlich, erklärte Hartl auf Nachfrage. Auch eine Linksabbiegespur, deren Kosten der Bauherr tragen müsste, werde zumindest vorerst nicht gefordert.

Hoppe will jetzt schnell loslegen. Im Juli könnte der Bau beginnen, bis zum Winter soll der Rohbau stehen. Neben der Produktionsstätte für sein Hoppebräu entsteht eine Schankwirtschaft mit 70 Quadratmetern und eine 180-Quadratmeter-Wohnung. Abgefüllt wird das Bier nicht auf dem Gelände, sondern in Grafing bei der Brauerei Wildbräu-Grandauer.  jm

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