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Am Tag danach: Der komplett ausgebrannte Stadl. Interessant: Die tragenden Balken haben überlebt.

Was hat das Feuer ausgelöst?

Inferno in Schaftlach kostet 500.000 Euro: Spurensuche am Tag danach

Schaftlach - Das Feuer ist gelöscht - nun beginnt die Ursachenforschung nach dem Großbrand eines Stadls mitten in Schaftlach. Schon jetzt ist klar: der Schaden ist gigantisch.

Die Halle, in der verschiedene Maschinen, ein Traktor, ein Rückewagen, eine Rundballenpresse und andere, eingestellt waren, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf bis zu 500.000 Euro. Menschen und Tiere kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand die Halle bereits in Vollbrand, die Feuerwehren konnten aber noch verhindern, dass die Flammen auf das Wohngebäude und den Stall übergriffen.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) begannen noch in der Nacht mit ersten Ermittlungen. Inzwischen werden die Untersuchungen von den Brandfahndern der Kripo Miesbach weitergeführt, die auch einen Gutachter des Bayerischen Landekriminalamts eingeschaltet haben. Weil die Gefahr bestand, dass die Hallenreste einstürzen könnten, konnte der Brandort erst im Laufe des Donnerstagvormittags von den Ermittlern eingehend untersucht werden. 

Großbrand mitten im Ort: Eindrücke vom Schaftlacher Inferno 

Ursache: Das sind die ersten Erkenntnisse

Für die Kripo ergaben sich bislang keine Hinweise auf eine Brandstiftung, für das Feuer kommt wohl eher eine technische Ursache als Auslöser in Betracht. Die Ermittlungen der Kripo gestalten sich aber schwierig, weil der Zerstörungsgrad sehr hoch ist.

kmm

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