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Waakirchen soll vom Verkehr entlastet werden.

Verkehrsentlastung Waakirchen

Machbarkeitsstudie verzögert sich weiter 

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Wo kann eine Waakirchner Umfahrung verlaufen, ist auch ein Tunnel realisierbar? Das soll eine Machbarkeitsstudie klären. Das Ergebnis sollte Ende März vorliegen. Doch daraus wird nichts.

Waakirchen – Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Verkehrsentlastung lassen weiter auf sich warten. Wo eine Waakirchner Umgehung verlaufen könnte und ob auch ein Tunnel realisierbar wäre, sollte bis Ende März geprüft sein. Doch in diesem Quartal wird es keine Präsentation mehr geben, wie Baudirektor Stefan Högenauer erklärt. Vor dem Ende der ersten Jahreshälfte sei mit dem Abschluss der Studie nicht zu rechnen.

Für Högenauer bedeutet das Projekt Waakirchner Verkehrsentlastung Neuland. Als Nachfolger von Christian Rehm ist er erst seit wenigen Tagen beim Staatlichen Bauamt Rosenheim. Rehm wiederum hat im Januar die Leitung des Staatlichen Bauamts in seiner Heimat Traunstein übernommen.

Unterdessen muss das Rosenheimer Amt den Termin für die Präsentation der Machbarkeitsstudie schon zum zweiten Mal korrigieren. Rehm hätte das Ergebnis der Studie bereits Ende 2017 vorstellen wollen. Dass sich der Abschluss der Analyse immer weiter verzögert, ist – neben der knappen Personalsituation – dem gewaltigen Umfang geschuldet. Insgesamt neun Varianten zur Entlastung Waakirchens vom Verkehr sind zu untersuchen. Es handelt sich um Umfahrungen Waakirchens, aber auch um Tunnellösungen.

Für Lars Hülsmann, Sprecher der Bürgerbewegung Entlastung B 472, ist ein Tunnel nicht eine von mehreren Alternativen, sondern nach wie vor die einzige Lösung. Eine Umfahrung lehnt die von ihm mit gegründete Initiative rundweg ab. Eine Position, die viele teilen. 3500 Unterschriften gegen einen Tunnel kamen bei einer von FWG-Gemeinderätin Gisela Hölscher gestarteten Aktion zusammen. Dagegen fürchtet die Bürgerinitiative Verkehr mit Anton Doll und Gerhard Voit an der Spitze, dass der Druck der Tunnelgegner dazu führt, dass Waakirchen überhaupt keine Entlastung bekommt. Denn eines ist längst klar: Ein Tunnel wird sehr viel teurer sein als eine Umfahrung. Hülsmann gibt denn auch nicht viel auf die Studie, sondern setzt weiter auf politischen Druck. Vor der Landtagswahl, findet er, sollen die einzelnen Kandidaten sich zu ihrer Haltung in Sachen Tunnel bekennen.

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