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Kuhn statt Meindl: Am Montag feiert die Bäckerei am Löwendenkmal mit einem neuen Betreiber Wiedereröffnung.

Martin Kuhn übernimmt Betrieb beim Löwendenkmal

Traditions-Bäckerei unter neuer Flagge

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Waakirchen - Die bekannte Bäckerei Meindl am Waakirchner Löwen-Denkmal ist Vergangenheit. Martin Kuhn hat den Traditionsbetrieb übernommen. Am Montag feiert er Neueröffnung.

Die Tradition weiterführen, das ist Martin Kuhn wichtig. Darum ist die Übernahme der Bäckerei Meindl in Waakirchen für ihn auch viel mehr als nur die Eröffnung seiner 17. Filiale. „Hier wird auch künftig frisch gebacken“, versichert Kuhn. Er sei sehr glücklich darüber, die alt eingesessene Bäckerei gleich neben dem Löwen-Denkmal weiterführen zu können: „Das ist ein Super-Standort.“ Unter neuer Flagge eröffnet wird die Bäckerei am Montag, 2. Mai.

Die Wurzeln der Bäckerei Meindl reichen ins Jahr 1870 zurück. Seitdem gibt’s in dem Geschäftshaus schon Semmeln und Brezen. In den vergangenen Wochen wurde das alte Gebäude, in dem Kuhn nun Mieter ist, von Grund auf saniert. Auch eine Terrasse hat Kuhn anlegen lassen. Künftig wird es dort neben Backwaren auch Snacks und kleine Mittagsgerichte geben. „Ich denke, das ist für Waakirchen eine schöne Sache geworden“, erklärt Kuhn. Und dies nicht nur für die Waakirchner. Dank der Lage an der viel befahrenen Straße holt sich auch mancher Durchreisende gerne eine Brotzeit.

Geschlossen hatte die Bäckerei – die einzige in Waakirchen – auch während des Umbaus nicht. Um die Kundschaft nicht im Stich zu lassen, fand der Verkauf aus einem Wagen heraus statt.

Der Bäcker Kuhn ist inzwischen zu einem ziemlich großen und erfolgreichen Unternehmer geworden. „Aber wir backen immer noch handwerklich. Und das soll auch so bleiben“, versichert er. Seine Hauptproduktionsstätte liegt in der Gemeinde Valley. Dort entstehen die Teiglinge, die dann in der kleinen Backstube vor Ort gebacken werden.

Um die Qualität halten zu können, brauche es kurze Wege zwischen Produktionsstätte und Ladentheke, sagt Kuhn. Er setze für den Transport meist kleine Sprinter ein, damit alles ganz frisch angeliefert werden könne. Und er wolle sein Unternehmen auch nicht immer weiter wachsen lassen, fügt Kuhn an. „Mehr als 20 Filialen sollen es nicht werden.“

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