Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
1 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
2 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
3 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
4 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
5 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
6 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
7 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.
Mittelalter-Lager bei 1000-Jahr-Feier in Schaftlach - Fotos
8 von 21
Leben wie vor 1000 Jahren: 450 Mitwirkende zeigen anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Schaftlach, wie man im Mittelalter so lebte.

Ab ins Mittelalter...

Wie es sich in Schaftlach vor 1000 Jahren lebte

  • schließen

Waakirchen - Hier geht's ja zu wie im Mittelalter! Das stimmt in Schaftlach zur Zeit tatsächlich. Auf über 5000 Quadratmetern Fläche entführen 450 Mitwirkende in frühere Zeiten - anlässlich der 1000-Jahr-Feier.

Ganz andere Gewänder als bei derSchaftlacher Trachtenmodenschau sind seit Freitagnachmittag auf der Schaftlacher Festwiese zu sehen. Dort haben sich über Nacht unzählige Ritter, Gaukler, Schmiede, Sänger und anderes Volk, das vor 1000 Jahren lebte, angesiedelt. Gleich an dem schönen Burgeingang – eigens von Zimmerern aus dem Ort gebaut und von Trachten-Chef Sepp Seestaller bemalt – nehmen zwei mittelalterlich gekleidete Wachen das Publikum in Empfang. 

Die Burschen, die da Schichtdienst am Tor absolvieren, stehen sprichwörtlich für die Hundertschaften von Freiwilligen aus Schaftlach und Waakirchen, die dieses Fest möglich gemacht haben. Die Schausteller kommen aus allen Ecken Deutschlands: vom Duo Obscurum mit Dudelsack und Trommel aus Dresden bis zum Ammervolk aus Peißenberg, die unter anderem vor Publikum Bögen schnitzen und Stoffe weben. Oder die Tassiloritter aus Altenmünster, die am Samstag und Sonntag auf dem Pferd mit Lanze und am Boden mit Schwertern gegeneinander antreten. 

Der Mönch, der da im Feuer erhitzte Steine in einen Holztrog mit Wasser wirft, ist ein Schaftlacher. Er lebt nur im Exil. In Freising. Dort hat er Brauer studiert und arbeitet jetzt bei der Universitätsbrauerei Weihenstephan. Bei der Festwoche führt er vor, wie sie im Mittelalter gebraut haben, und erklärt, dass der Spruch „Heute back ich, morgen brau ich“ durchaus seine Berechtigung hat. „Weil die Hefe nach dem Backen meist noch in der Luft war, und so das Bierbrauen besonders gut funktioniert hat.“ Ausschenken darf er sein Gebräu nicht. Gesundheitsvorschriften. Aber selber trinkt er’s gerne – und wird ganz wehmütig, wenn er in seinem Trog rührt und über die Schaftlacher Wiesen schaut. Irgendwann will Dominik Mertens auch wieder nach Hause. Eine Brauereigaststätte in Schaftlach, seiner Heimat, das wär schon was.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Amokalarm: „Sehr wahrscheinlich technischer Defekt“ - News-Ticker
Das Gymnasium Holzkirchen wurde von der Polizei abgeriegelt. Ursache war offenbar ein technischer Defekt, der einen Amokalarm auslöste. Wir haben bei der …
Amokalarm: „Sehr wahrscheinlich technischer Defekt“ - News-Ticker

Was denken Sie über diese Fotostrecke?

Kommentare