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Nach Kritik am Fernbleiben

Söder erklärt: Darum war ich nicht beim Mordweihnacht-Gedenken

Das Gedenken an die Sendlinger Mordweihnacht sorgte nachträglich für Politwirbel: Markus Söder war nicht da, schon wurden kritische Stimmen laut. Doch er kann alles erklären.

Waakirchen - Auch wenn man stillschweigend die Anwesenheit des Ministerpräsidenten erwartet - normalerweise ist das alljährliche Gedenken der Gebirgsschützen an die Sendlinger Mordweihnacht am Waakirchner Löwendenkmal gänzlich unpolitisch und dafür sehr traditionsgeladen. Normalerweise. Doch dieses Jahr war alles anders. Denn dass nicht nur Noch-Ministerpräsident Horst Seehofer sondern auch sein designierter Nachfolger Markus Söder - bekanntlich kein Oberbayer - der Veranstaltung fernblieb, fiel auf und sorgte für leise Kritik unter den Anwesenden.

„Lieber bairisch sterben“ - Stoiber und Aigner beim Gedenken an die Sendlinger Mordweihnacht

„Die stellvertretende Ministerpräsidentin ist da. Sie ist die, die hier in ihrer Funktion die Gewähr der Rechtsstaatlichkeit repräsentiert“, kommentierte der ehemalige Landesvater Edmund Stoiber das Thema auf Nachfrage. Söder selbst, dem die Kritik mittlerweile zu Ohren gekommen war, ließ am Dienstag gegenüber unserer Redaktion erklären, dass er heuer keine Einladung nach Waakirchen erhalten habe. Er würde aber sofort kommen, wenn man ihn einlade: „Das Gedenken an die Sendlinger Mordweihnacht ist eine wichtige Erinnerungskultur bayerischer Geschichte.“

mm

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