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Dankbar für die Hilfe: Landwirt Sebastian Obermüller vor seinem ausgebrannten Stadl.

Landwirt sagt Danke an alle Helfer und Nachbarn

Großbrand in Schaftlach: Ursache fast geklärt

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Schaftlach - Sein Stadl brannte lichterloh, über Feuerwehrler, Rettungskräfte, Polizei und Nachbarn halfen in der Not. Wir haben mit dem Geschädigten und der Kripo gesprochen.

Es war ein wahres Inferno, das da mitten im Ortszentrum von Schaftlach loderte. Der Stadl von Landwirt Sebastian Obermüller stand komplett in Flammen, als die Einsatzkräfte anrückten. Gut 120 Feuerwehrler löschten bis tief in die Nacht. Die Feuerwehr Schaftlach wachte am Brandherd noch bis in die frühen Morgenstunden.

Dafür will Sebastian Obermüller einfach mal Danke sagen. Vor allem den Nachbarn, "die mir alle in der Stunde der Not sehr geholfen haben". Denn der Schock war groß. Obermüller versorgte gerade seine Tiere im Stall, als das Feuer ausbrach. Als er den Stall verließ, stieg die Rauchsäule schon über Schaftlach auf. Sein Bruder hatte da bereits die Feuerwehr alarmiert. Die Rettungskette wurde in Gang gesetzt.

Großbrand mitten im Ort: Eindrücke vom Schaftlacher Inferno 

Während die freiwilligen Feuerwehrler von allen Seiten anrückten, unterstützten die Schaftlacher ihren Nachbarn, wo sie nur konnten. Auch dann noch, als die Helfer nach einer Nacht Großeinsatz wieder abrückten. "Ich hab so gute Nachbarn", sagt Obermüller hörbar gerührt. Es ist ihm ein Bedürfnis, das nochmals allen gegenüber kundzutun. 

Brandursache: Polizei schließt einiges aus - und ermittelt weiter

Währenddessen ist die Kriminalpolizei ein ganzes Stück weiter mit der Ursachensuche. "Die Wahrscheinlichkeit für eine vorsätzliche Brandstiftung tendiert gegen Null", sagt Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd. Eine technisches Versagen, etwa ein Kabelbrand in einer der vielen im Stadl gelagerten Maschinen, sei dagegen durchaus möglich.

Wo genau der Fehler lag, da will sich die Kripo aber noch nicht festlegen. Sonntag: "Die Ermittlungen dauern an." Auch die Versicherungen hätten bereits eigene Gutachter in den komplett ausgebrannten Stadl geschickt.

Landwirt Obermüller wartet derweil gespannt auf das Ergebnis. "Im Moment herrscht Stillstand", sagt er. Das Gros seiner Maschinen war in jenem Stadl gelagert, der Schaden beträgt mehrere 100.000 Euro. Aber Obermüller verzweifelt nicht: "Irgendwie", sagt er, "geht es schon wieder weiter."

kmm

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