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Die Baustelle ruht derzeit. Das Mauerwerk für den neuen Kindergarten konnte noch vor Weihnachten fertiggestellt werden. 

Gemeinderat verabschiedet Regelwerk

Neue Satzung regelt den Schaftlacher Kita-Alltag  

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Der neue Kindergarten in Schaftlach soll Ende des Jahres fertig sein. Unterdessen verabschiedete der Waakirchner Gemeinderat eine umfangreiche  Satzung, die den Alltag in der Kita regelt. Bislang reichte ein Blatt Papier.

Waakirchen Das Mauerwerk ist vollendet, die Betondecke dicht. So weit sind die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten Schaftlach vor dem großen Schneefall noch gediehen. Jetzt ruht die Baustelle, bis die Schneedecke sich verzogen hat. Öffnen soll der neue Kindergarten Ende des Jahres.

Unterdessen befasste sich der Gemeinderat Waakirchen mit der neuen Satzung für Krippe und Kindergarten. Vier Seiten, in denen viele kleine Details des Kita-Alltags festgeschrieben sind. Wann die Kernzeiten sind zum Beispiel, dass kranke Kinder nicht betreut werden können und Buchungszeiten einzuhalten sind. Eine Mustersatzung, die in vielen Einrichtungen gilt. In Waakirchen liefen die Dinge allerdings bisher anders, die Satzung bestand aus einem einzigen Blatt. Um die Dinge klarer zu regeln, erließ der Gemeinderat auf Wunsch der neuen Kindergartenleiterin Magdalena Köstler nun eine umfassende Satzung.

An den Gebühren ändert sich im Vergleich zum Vorjahr nichts. Wer die längstmögliche Buchungszeit wählt, also zehn Stunden, zahlt für den Kindergarten 155 Euro monatlich und für die Krippe 325 Euro. Für Geschwisterkinder gilt ein ermäßigter Satz von 108 Euro (Kindergarten) und 227 Euro (Krippe). „Relativ teuer“ findet Erwin Welzmiller (CSU) die Gebühren. Leider sei der Kindergarten in Bayern anders als in anderen Bundesländern nicht kostenlos. „Ich würde das unseren jungen Eltern gerne gönnen.“ Welzmiller leitete die Gemeinderats-Sitzung als Stellvertreter des erkrankten Bürgermeisters Sepp Hartl (FWG).

Im Vergleich zu München sei die Kindertagesstätte der Gemeinde Waakirchen aber durchaus günstig, entgegnete Gisela Hölscher (FWG). Im mittleren Buchungsbereich spare eine Familie pro Jahr etwa 800 Euro. Die Kommune schieße für den Betrieb ihrer Kitas auch jährlich einen Betrag von etwa 750 000 Euro zu.

Der Neubau in Schaftlach wird der Kalkulation nach 2,2 Millionen Euro kosten und bringt 37 neue Plätze. Neben der bestehenden Kindertagesstätte entsteht ein Gebäude mit vier Gruppenräumen. Mauerwerk gibt’s nur im Erdgeschoss. Das Obergeschoss wird in Holzständerbauweise errichtet. Der Kindergarten wird nach der Fertigstellung in den Neubau umziehen, der Altbau steht dann ganz den Krippenkindern zur Verfügung. Das verschafft beiden Einrichtungen mehr Luft.  

Der Bedarf für den Kindergarten ist riesig: Es fehlen Plätze. 

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