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Wenig Platz hat die Waakirchner Feuerwehr im jetzigen Gebäude, das sie mit dem Bauhof teilt. 

Spatenstich wird wohl nicht vor Juni gesetzt

Neues Feuerwehrhaus: Waakirchner Wehr braucht viel Geduld

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Die Feuerwehr Waakirchen muss sich weiter gedulden: Ihr neues Haus wird voraussichtlich erst Mitte 2021 fertig. Mit dem ersten Spatenstich ist nicht vor Juni zu rechnen.

Waakirchen– Dabei hatte Bürgermeister Sepp Hartl den seit einem Jahrzehnt versprochenen Bau schnell hochziehen wollen, nachdem 2018 endlich ein Grundstück gefunden war. Der Neubau soll am Kreisel in Hauserdörfl entstehen, zwischen der Tegernseer Straße und dem Moosrainer Weg. Bei der Hauptversammlung der Waakirchner Feuerwehr im Mai 2018 kündigte Hartl den Baubeginn für das Frühjahr 2019 an. Im Herbst 2019 sollte das neue Feuerwehrhaus bereits bezugsfertig sein.

Dringend benötigt wird der Neubau schon lange. Die Waakirchner Wehr muss sich derzeit das Gebäude gleich neben dem Rathaus mit dem Bauhof teilen. Für vier Fahrzeuge hat die Wehr zwei Garagen.

Damit das Projekt zügig vorangeht, hat die Gemeinde die Realisierung ihrem Kommunalunternehmen (KU) Wohnbaugesellschaft Waakirchen übertragen. Als deren Sprecher legt CSU-Gemeinderat Robert Englmann den aktuellen Sachstand dar. Das Projekt befinde sich „in der abschließenden Planungsphase“, erklärt Englmann. Der Eingabeplan liege dem Landratsamt Miesbach bereits vor. Die Ausschreibungen sollen in den kommenden Wochen beginnen. Nach deren Abschluss erfolge eine aktualisierte Kostenschätzung.

Zuletzt war von Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro die Rede gewesen. Fünf Garagen soll das neue Feuerwehrhaus haben, zudem Funktionsräume im Obergeschoss. Im Untergeschoss sind Räume für den Bauhof vorgesehen. Wie schwierig die Planung auf der knappen Fläche ist, hatte Andreas Hagleitner (FWG) als KU-Vertreter im Juli 2019 dem Gemeinderat dargelegt. So soll zum einen die Feuerwehr ein optimales Gebäude mit Übungsplatz erhalten, zum anderen sind die Belange der Anwohner zu berücksichtigen und ein Hag zu schonen.

Auch drei Wohnungen sollen im Neubau für die Feuerwehr entstehen

Wie Englmann jetzt berichtet, will das KU im Rahmen des Neubaus auch drei Wohnungen schaffen. Sie finden im ersten und zweiten Obergeschoss Platz. Bei der Finanzierung will das KU die Wohnraumförderung des Freistaats Bayern nutzen. „Um für den Bau dieser Wohnungen – und natürlich auch für das Feuerwehrhaus insgesamt – zu einer optimalen Finanzierungslösung zu gelangen, wird hierzu zeitnah eine weitere Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern erfolgen“, teilt Englmann mit. Auch über vergaberechtliche Einzelheiten stimme sich das KU noch mit der Regierung von Oberbayern ab. Um juristisch auf der sicheren Seite zu sein, lässt sich das KU von Fachanwalt Stefan Detig beraten.

„Der Baubeginn wird sobald als möglich erfolgen“, meint Englmann. Voraussichtlich sei der Start aber nicht vor Juni 2020 möglich.

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