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Der Lanserhof auf dem Steinberg

Bauausschuss bewilligt Planung 

Personalhaus für Lanserhof nimmt die Hürden

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Den Bau des Personalhauses für den Lanserhof hat der Waakirchner Bauausschuss einmütig bewilligt. Der Baubeginn dürfte nicht lange auf sich warten lassen.

Waakirchen – Dem Bau des Personalhauses für den Lanserhof dürfte nichts mehr im Wege stehen. Einstimmig befürwortete der Waakirchner Bauausschuss sowohl die Änderung des Bebauungsplans als auch den Bauantrag für die beiden Gebäude mit Tiefgarage. Somit ist die Genehmigung durch das Landratsamt Miesbach wohl nur noch Formsache.

Liegt sie vor, will Lanserhof-Chef Christian Harisch sofort loslegen. Er braucht dringend Wohnungen vor allem für junge Mitarbeiter, die oft von weither nach Marienstein kommen, um im vielfach ausgezeichneten Gesundheitsresort Lanserhof tätig zu sein. Wie berichtet, entstehen in Marienstein 34 Wohneinheiten. Aktuell beschäftigt Harisch auf dem Steinberg im Lanserhof und dem benachbarten Margarethenhof 200 Mitarbeiter.

Die Gemeinde Waakirchen hatte Harisch das Grundstück in Marienstein für den Bau der Wohnanlage verkauft. Ganz unumstritten war die Planung aber nicht. Nachbarn hatten gegen den ersten Entwurf Einwände vorgebracht. Sie fürchteten die Lärmbelastung vor allem durch an- und abfahrende Autos.

Zur Abstimmung stand nun eine Planung, die den Einwänden Rechnung trug. Die von Harisch beauftragten Architekten haben die Zufahrt zur Tiefgarage verlegt. Ein Punkt, den Andreas Hagleitner (FWG) hervorhob. „Es hat sich rentiert, dass wir miteinander geredet haben“, stellte er fest. Durch die Änderung der Einfahrt und die Positionierung des Carports bestehe Lärmschutz für die umliegende Bebauung.

Den Vorgaben entsprechend müsste die Lanserhof Marienstein GmbH neben der Wohnanlage auch einen Spielplatz errichten. Nachdem sich wenige Gehminuten entfernt bereits zwei Spielplätze befinden, ist eine weitere Anlage nach Ansicht des Gemeinderates nicht sinnvoll. Stattdessen wurde Harisch verpflichtet, mit einem „angemessenen Betrag“ die Ausstattung der vorhandenen Spielplätze zu verbessern. „Es wäre nicht richtig, wenn er ganz ‘ohne‘ davonkommt“, erklärte Rudi Reber (ABV).

Große Abenteuerspielplätze dürften trotz der Finanzspritze nicht entstehen, wie Bürgermeister Sepp Hartl durchblicken ließ. „Wir haben ja nur Kleinkinderspielplätze.“ Denn leider, erinnerte Hartl, gebe es immer wieder Anwohnerproteste wegen des Lärms spielender Kinder. Der lebhafte Betrieb auf dem Bolzplatz Marienstein etwa sorgt im Sommer häufig für Ärger. 

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