Start des Wegs, Start des Projekts: Hier an der Kirche in Marienstein beginnt der „Kreuz- und Querweg“, den unter anderem (v.l.) Pfarrer Stefan Fischbacher, Pastoralreferent Christoph Mädler, Chorleiterin Angela Schütz und Diakon Franz Mertens gestaltet haben.
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Start des Wegs, Start des Projekts: Hier an der Kirche in Marienstein beginnt der „Kreuz- und Querweg“, den unter anderem (v.l.) Pfarrer Stefan Fischbacher, Pastoralreferent Christoph Mädler, Chorleiterin Angela Schütz und Diakon Franz Mertens gestaltet haben.

Einmal quer durch die Gemeinde - zum Trostfinden

Pfarrei Waakirchen-Schaftlach richtet „Kreuz- und Querweg“ mit interaktiven Stationen ein

Waakirchen – Worte und Gedanken, die trösten können – das finden Gläubige auf dem interaktiven „Kreuz- und Querweg“, der Pfarrei Waakirchen-Schaftlach.

Ein weiteres Jahr können die Gläubigen in Waakirchen den Kreuzweg in der Kirche nicht gemeinsam gehen – das Coronavirus verhindert dies. Darum haben die Seelsorger des Pfarrverbands rund um Pfarrer Stephan Fischbacher die Idee aus dem ersten Lockdown 2020 aufgenommen und ermöglichen es jedem, seinen individuellen Kreuzweg zu beschreiten. An dem Projekt haben sich viele Mitglieder der Pfarrgemeinde beteiligt: Haupt- und Ehrenamtliche, Kolping, Chöre, Ministranten, eine Jugendgruppe und Senioren.

Einige Stationen verfügen über einen QR-Code

15 Stationen umfasst der „Kreuz- und Querweg“. An einigen Stationen sind QR-Codes angebracht, über die Musik und Passionsgesänge abrufbar sind. Die Beitrage haben Sängerinnen und Sängern des Kinder-, Jugend- und Kirchenchors unter der Leitung von Angela Schütz eingesungen. Zwei der Stationen haben evangelische Geistliche gestaltet, namentlich Sabine Arzberger, Pfarrerin in Bad Wiessee, sowie Andreas Kopp von Freymann, Pfarrer für Gmund und Schaftlach.

Der Weg ist lang, aber etappenweise zu schaffen

Start ist an der Kirche in Marienstein. Die Stationen führen quer durch die Gemeinde bis Schaftlach. Der Weg ist lang, aber jeder kann ihn nach seinen Möglichkeiten absolvieren, ob mit dem Fahrrad, als Familienausflug oder etappenweise über mehrere Tagen hinweg.

Gläubige sollen Weg Jesu gehen können

Alle Stationen und die genaue Strecke finden sich unter anderem in einem Faltblatt, das in den Kirchen ausliegt. Die Informationen stehen auch im Internet auf der Seite des Pfarrverbands zum Download bereit. Somit können auch jene, die sich nicht persönlich auf den Weg machen können, daran digital teilnehmen. „Auch wenn wir uns also nicht versammeln können, so kann doch jeder an seiner Stelle sich mit anderen Gläubigen verbunden fühlen und den Weg Jesu gehen“, schreibt der Pfarrverband im Begleittext.

Der Weg kann von 20. März bis 11. April besucht werden. Zwei der 15 Stationen haben dabei Seelsorger der evangelischen Kirche beigesteuert.

Weitere Infos auch auf www.pv-waakir chen-schaftlach.de

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